In Wiesbaden kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Tierschutz-Aktivisten und Mitarbeitern des Weihnachtszirkus, bei der mehrere Personen verletzt wurden und ein Auto mit zerstochenen Reifen zurückblieb. Die Aktivisten von „Vegan Dreamland Aktivismus“ hatten den Eingang zum Zirkusgelände blockiert, was zu einem Handgemenge mit den Zirkusmitarbeitern führte. Die Polizei musste einschreiten und die Versammlung auflösen.
Die Proteste gegen den Weihnachtszirkus hatten bereits in den Tagen zuvor begonnen, unter anderem durch die Tierrechtsorganisation PETA, die den Einsatz von Tieren in Zirkusvorstellungen ablehnt. Die Stadt Wiesbaden hatte dem Zirkus kurz vor Weihnachten eine Show mit afrikanischen Löwen untersagt, aufgrund von Mängeln beim Tierschutz. Der Zirkusleiter Roberto Frank wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass die Tiere gut versorgt seien.
Die Aktionen der Tierschutz-Aktivisten zielen darauf ab, die Tiere des Weihnachtszirkus an Lebenshöfe oder zoologische Einrichtungen abzugeben, anstatt sie in Zirkusvorstellungen auftreten zu lassen. Trotz der Verbote und Proteste setzte der Weihnachtszirkus in Wiesbaden seine Vorstellungen fort, jedoch ohne die besagten afrikanischen Löwen. Die Situation bleibt weiterhin kontrovers diskutiert und sorgt für Unmut bei den Beteiligten.


