Polizei

Militärhunde präsentieren Wiesbadener Strafverfolgung ‚geheime Waffe‘

Militärhunde präsentieren Wiesbadener Strafverfolgung ‚geheime Waffe‘

Kürzlich konnten lokale Schulkinder im Rahmen des Sommerprogramms von CYS im Schulalterszentrum auf dem Clay Kaserne eine Vorführung der Fähigkeiten von Militärhunden sehen. Kori Lekar, Ausbildungs- und Curriculum-Spezialistin am Clay Kaserne SAC, erklärte: „Wir stellen jedes Jahr ein interessantes Sommerprogramm für die Kinder zusammen. In diesem Jahr beinhaltet dies einen Besuch bei der Feuerwehr, eine Flugfeldtour und eine Vorführung von Militärhunden durch die Militärpolizei.“ Die Zuschauer konnten die Fähigkeit des Hundes sehen, „gepolsterte Verdächtige“ zu erspüren, wahrzunehmen und festzunehmen, und die enge Partnerschaft jedes Handlers mit seinem Arbeitshund beobachten. Nach der Vorführung durften die anwesenden Kinder die Hundehandler und ihre K-9-Partner treffen und Fragen stellen. Die Neugier vieler junger Zuschauer wurde geweckt, als sie von den Fähigkeiten der Arbeits­hunde hörten, Verdächtige zu erspüren, zu erkennen und mögliche Kriminelle festzunehmen.

Militärhunde der US-Armee absolvieren ihr „Grundtraining“ auf der Lackland Air Force Base in San Antonio, Texas. Die Mission des 341. Ausbildungs­geschwaders besteht darin, ausgebildete Militärhunde für das Verteidigungs­ministerium, andere Regierungsbehörden und Verbündete bereitzustellen. Zukünftige und potenzielle Militärhunde kommen im Alter von 18 Monaten zum Training und durchlaufen ein rigoroses Trainingsprogramm, das auch die Zeit und das Training mit ihrem potenziellen Handler beinhaltet. Während ihres Aufenthalts auf der Lackland AFB werden die zukünftigen Arbeitshunde auf Aktivitäten wie das Erschnüffeln und Erkennen von Sprengstoffen oder Drogen oder das Übernehmen von Schutzaufgaben trainiert. Hunde, die das Programm erfolgreich abschließen, gehen im Alter von etwa drei Jahren als Polizei­arbeitshunde in den Dienst. Ein guter Arbeits­hund kann damit rechnen, etwa neun Jahre im Dienst zu stehen, bevor er in den Ruhestand geht.

Die Fähigkeit, Gerüche zu erkennen und voneinander zu trennen, ist einzigartig für Hunde. Während Menschen ihre Umgebung mit den Augen wahrnehmen, sind Hunde auf ihren starken Geruchssinn angewiesen. Der Geruchssinn des Hundes ist so präzise, dass er einen Duft lange erkennen und erschnüffeln kann, bevor ein Mensch denselben Duft wahrnehmen kann. Hunde können zwischen guten und schlechten Gerüchen unterscheiden, was sie zu wertvollen Partnern in Einsätzen macht. Die Nasenschleimhaut eines Hundes reagiert auf Gerüche und kann sie im Gedächtnis speichern, um sie bei Bedarf abzurufen. Ein Hund kann dank der speziellen Struktur seines Nasenorgans zwei unterschiedliche Gerüche unabhängig voneinander interpretieren und erkennen. Dies ist wichtig für Militärhunde bei der Verfolgung von Verdächtigen oder anderen Suchaufgaben.

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