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Deutsche Polizei bestürzt über Flucht eines irakischen Mannes, der beschuldigt wird, einen jüdischen Teenager in Wiesbaden ermordet zu haben

Deutsche Polizei bestürzt über Flucht eines irakischen Mannes, der beschuldigt wird, einen jüdischen Teenager in Wiesbaden ermordet zu haben

Die deutschen Behörden waren besorgt darüber, wie es einem irakischen Flüchtling gelungen war, mit seiner Familie ungehindert das Land zu verlassen, nachdem er beschuldigt wurde, die deutsche jüdische Teenagerin Susanna Feldmann vergewaltigt und ermordet zu haben. Ali Bashar, der 20-jährige Verdächtige, wurde schließlich von Sicherheitskräften in der kurdischen Hauptstadt Erbil im Nordirak festgenommen. Er war mit seiner Frau und sechs Kindern nach Türkei gereist, wobei deutsche Flughafenbeamte offenbar nicht bemerkt hatten, dass er unter verschiedenen Namen reiste.

Trotz des Fehlens eines Auslieferungsabkommens zwischen dem Irak und Deutschland hofften deutsche Beamte, dass Bashars Festnahme durch die Kurden die Rückführung für den Prozess vereinfachen würde. Susanna Feldmann, aus Mainz bei Frankfurt, wurde am Mittwoch in einem Waldgebiet nahe der Bahnstrecke in Wiesbaden tot aufgefunden, nachdem sie als vermisst gemeldet worden war. Eine Autopsie ergab, dass die 14-Jährige Opfer eines brutalen sexuellen Angriffs geworden war.

Der Zentralrat der Juden bestätigte, dass Feldmann Mitglied der jüdischen Gemeinschaft in Mainz war und forderte eine gründliche Untersuchung des Falls. Die Debatte um die Auswirkungen der über eine Million Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, die 2015 in Deutschland ankamen, hat die öffentliche Meinung stark beeinflusst. Der Integrationsminister des Staates Nordrhein-Westfalen, Joachim Stamp, forderte während eines Interviews ein wiederkehrendes, vierteljährliches Migrationsgipfeltreffen von Vertretern der Bundesregierung, der 16 Länder und lokaler Beamter, um den Asylprozess zu beschleunigen und die Liste der Länder zu erweitern, in die abgelehnte Asylbewerber abgeschoben werden können.

Der jüdische Gemeindevorsteher von Mainz, Aharon Ran Vernikovsky, äußerte sein tiefes Entsetzen über den gewaltsamen Tod von Susanna und versprach, ihrer Familie bei Bedarf zu helfen und sie zu unterstützen.

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