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ESWE-Busse sollen Falschparker auf Busspuren in Wiesbaden fotografieren

ESWE-Busse sollen Falschparker auf Busspuren in Wiesbaden fotografieren

Das Verkehrsunternehmen ESWE in Wiesbaden setzt im Kampf gegen Falschparker auf Busspuren nun auf Frontkameras in den Bussen. Ziel ist es, Behinderungen und Verspätungen des öffentlichen Nahverkehrs durch Falschparker zu verringern. Falschparker stellen nicht nur eine Gefahr für Radfahrer und Fußgänger dar, sondern beeinträchtigen auch den Busverkehr erheblich. Die Frontkameras sollen als Abschreckung dienen und störende Falschparker anzeigen, um den Busverkehr zu beschleunigen und Verspätungen zu minimieren.

Laut Geschäftsführerin Marion Hebding von ESWE-Verkehr verlangsamen falsch abgestellte Fahrzeuge den Busverkehr massiv, da Busse oft in den fließenden Verkehr einfädeln müssen und dadurch in Staus geraten. Dies belastet auch die Busfahrer. Die Frontkameras dienen dazu, Falschparker auf Bus- und Umweltspuren oder in Haltestellenbereichen mittels Fotobeweis zu dokumentieren. Die Fotos werden vom Unternehmen ausgewertet und an die städtischen Verkehrsbehörden weitergeleitet, um Bußgelder zu verhängen.

Die Dokumentation der Falschparker erfolgt durch einen Knopfdruck des Busfahrers, woraufhin die Kamera eine Fotoserie macht und Standort sowie Uhrzeit erfasst. Bisher mussten Busfahrer die Falschparker mühsam per Hand notieren. Bis Ende 2024 plant das Unternehmen, Frontkameras an rund 30 Bussen anzubringen, um gegen Falschparker vorzugehen. In Testphasen wurden bereits 311 Verstöße an 19 Tagen erfasst. Falschparkern droht ein Bußgeld von 70 Euro und in bestimmten Fällen auch ein Punkt in Flensburg.

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