Kultur

Das Ukrainische Institut eröffnet sein erstes Büro im Ausland – Ukrainischer Weltkongress

Das Ukrainische Institut eröffnet sein erstes Büro im Ausland – Ukrainischer Weltkongress

Über 300 Gäste, darunter Politiker, Kulturschaffende, Journalisten und Aktivisten der Zivilgesellschaft aus Deutschland und der Ukraine, nahmen letzte Woche an der Eröffnung des Vertretungsbüros des Ukrainischen Instituts in Berlin teil. Laut dem UI handelt es sich um das erste Büro im Ausland.

Das kulturelle Programm der Veranstaltung umfasste Auftritte ukrainischer Schauspieler und Musiker, eine Ausstellung ukrainischer Kriegsposter und eine VR-Dokumentation über ukrainische Kunst und Künstler während des Krieges.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bezeichnete die Eröffnung des Vertretungsbüros des Ukrainischen Instituts im Ausland als wegweisend für die bilateralen Beziehungen und als Beleg für den wachsenden Einfluss der ukrainischen Kulturdiplomatie in Europa. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock äußerte sich ähnlich positiv und bezeichnete die Eröffnung als Symbol der Hoffnung und als Treffpunkt für die beiden Länder.

Für 2023 plant das Büro eine Vielzahl von Veranstaltungen in Deutschland, darunter Konzerte und Präsentationen ukrainischer Musikbands in Hamburg, eine ukrainische Kunstausstellung in Dresden, Theaterstücke in Köln, Diskussionen in Wiesbaden und einen ukrainischen Literaturstand auf der Frankfurter Buchmesse.

Das Büro wird von einem vierköpfigen Team geleitet, das durch einen offenen Wettbewerb ausgewählt wurde, wobei Kateryna Rietz-Rakul, Mitbegründerin von KUL’TURA, die Teamleiterin ist. Die Eröffnung des Vertretungsbüros des UI in Deutschland wurde durch die trilaterale Partnerschaft zwischen dem Ukrainischen Institut, dem Goethe-Institut und der Open Society Foundation mit Unterstützung der Botschaft der Ukraine in Deutschland ermöglicht.

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