Sport

Sport und Freizeit im Blick

Sport und Freizeit im Blick

Der neue hessische Behindertenbeauftragte Andreas Winkel setzt sich für mehr inklusive Freizeitangebote ein, bei denen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Zeit verbringen können. Er betont, dass es ihm wichtig ist, dass Kinder mit Behinderungen die Chance haben, an Freizeitangeboten teilzunehmen und dass hier Hindernisse abgebaut werden müssen. Inklusion im Freizeitbereich erfordert oft Assistenz, aber die Finanzierung und Verfügbarkeit von Assistenzkräften können schwierig sein.

Winkel plädiert dafür, mehr Wohnungen standardmäßig barrierefrei auszustatten, um sowohl Menschen mit Behinderungen als auch älteren Menschen zugute zu kommen. Er betont, dass dies nicht nur für Rollstuhlfahrer wichtig ist, sondern auch für ältere Menschen, die Unterstützung benötigen. Mit mehr barrierefreien Wohnungen könnte auch der Bedarf an Pflegeheimplätzen sinken.

Der ehemalige Journalist hatte das Amt des Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen übernommen und engagiert sich seit einem Sportunfall im Alter von 14 Jahren für Barrierefreiheit und Integration. Er hat eine Jugendgruppe in seiner Heimatstadt Offenbach gegründet, in der Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam aktiv sind. Winkel sieht Fortschritte in der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr, bemerkt aber, dass auf dem Land noch Verbesserungen notwendig sind, um die Mobilität für Rollstuhlfahrer zu gewährleisten.

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