Panorama

Das 24. goEast Film Festival eröffnet mit dem georgischen Erfolgsfilm Crossing

Das 24. goEast Film Festival eröffnet mit dem georgischen Erfolgsfilm Crossing

Am 24.04.2024 startet die 24. Ausgabe des goEast – Festivals für mittel- und osteuropäischen Film im Caligari Kino in Wiesbaden, Deutschland, mit Levan Akins einfühlsamem Transgender-Drama „Crossing“. Dieser Wettbewerbsbereich des Festivals zeigt 16 abendfüllende Spielfilme und Dokumentationen, die eine breite Palette von Genres und Themen abdecken. Die Preise für die Gewinnerfilme belaufen sich auf insgesamt €21.500, darunter die begehrte Goldene Lilie für den besten Film, den Preis für den besten Regisseur und den CEEOL-Preis für den besten Dokumentarfilm.

Ein renommierte Jury, bestehend aus Experten wie der künstlerischen Leiterin des Trieste Film Festivals Nicoletta Romeo, der rumänischen Schauspielerin Ilinca Manolache, dem tschechischen Filmproduzenten Jiří Konečný, dem kosovarischen Regisseur und Aktivisten Hamze Bytyçi und dem polnischen Journalisten und Filmemacher Maciek Hamela, wird den besten unter den Teilnehmern auswählen. Die Filme in dem Wettbewerb behandeln verschiedene Konflikte der Zeit, von bewaffneten Auseinandersetzungen bis hin zu familiären Konflikten und bieten so Einblicke in die unterschiedlichen Landschaften Zentral- und Osteuropas.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf Zentralasien gelegt, wobei Werke wie „Plague“ von Dmitrii Davydov und „Bauryna Salu“ von Askhat Kuchinchirekov aus der sibirischen Region sowie „Stepne“ von Maryna Vroda und „KIX“ von Dávid Mikulán und Bálint Révész fesselnde Erzählungen vor dem Hintergrund der postsowjetischen Gesellschaft präsentieren. Daneben thematisieren Filme wie „Madina“ von Aizhana Kassymbek und „Silence of Reason“ von Kumjana Novakova weibliche Traumata und Resilienz, während „Fairy Garden“ von Gergö Somogyvári die Kämpfe einer transsexuellen Frau in Ungarn beleuchtet.

Des Weiteren werden Filme präsentiert, die sich mit historischen und zeitgenössischen Ereignissen auseinandersetzen, wie „Oxygen Station“ von Ivan Tymchenko und „09.05.2022“ von Nicole Philmon. Die Kosovo-Albanien Special Focus wird Werke vorstellen, die die kulturelle Identität der Region geprägt haben, während das jährliche Symposium mit dem Titel „The Other Queers – Cinematic Images from the Periphery of Europe“ den verschiedenen kulturellen Hintergründen des „imaginären Ostens“ gewidmet ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert