In einem Freitagabend-Doppelheader mit Basketballspielen zwischen den Patch Panthers und den Wiesbaden Warriors gab es einen überraschenden Gewinner: den Status quo. Beide Spiele waren Neuauflagen der letztjährigen DODDS-Europe Division I Meisterschaftsspiele. Trotz erheblicher Veränderungen in allen beteiligten Kader verteidigte jeder amtierende Champion erfolgreich sein Revier. Die Warrior-Mädchen gewannen locker mit 40-16, während sich die Panther-Jungen mühevoll mit 53-44 durchsetzten. Die Teams treffen am Samstag erneut in Wiesbaden aufeinander.
Bei den Jungen holten die Panthers, die zweimaligen Titelverteidiger, in einem hart umkämpften Spiel gegen die Warriors zum Sieg auf. Beide Teams wechselten sich mit dem Führen des Spiels ab, bis eine Flut von Punkten der Panthers im zweiten Viertel sie kurz vor der Halbzeitpause mit 10 Punkten in Führung brachte. Die Warriors dominierten dann das dritte Viertel, erhöhten den defensiven Druck und nutzten die sich bietenden Angriffsmöglichkeiten. Pablo Paradis von Patch orchestrierte im vierten Viertel eine schnelle Antwort, die das Spiel entschied und den Panther-Vorsprung auf acht Punkte mit drei Minuten Spielzeit vergrößerte. Paradis ist dabei, sich als Anführer eines Panther-Teams zu etablieren, das nur wenige Spieler aus dem letzten Jahr zurückhat.
Die Panther bleiben ungeschlagen, während sie Wiesbaden deren erste Saisonniederlage zufügten. Bei den Mädchen zogen die ungeschlagenen Warriors gleichmäßig davon und feierten einen klaren Sieg über die Panthers. Wiesbaden führte bereits mit acht Punkten, als Patch den ersten Korb erzielte. Die Warriors antworteten kurz darauf mit einem Dreier von Rebecca Russell, der den Vorsprung zweistellig machte und weiter ausgebaut wurde. Catherine Klein und Cierra Martin, zwei All-Europe-Spielerinnen aus dem letzten Jahr, führten die Warriors zum Sieg. Klein verfehlte nur knapp ein Triple-Double mit 8 Punkten, 14 Rebounds und 10 Steals. Russell genießt jede Minute auf dem Platz, nachdem sie letztes Jahr mit einer Verletzung pausieren musste. Trotz des Abgangs von erfahrenen Senioren halten die Warriors weiter an ihren Siegesserie fest und kommen als Team und Familie näher zusammen.
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