Das winterliche Wetter beeinträchtigte Teile Europas am Dienstag, wodurch Straßen unpassierbar wurden und Militärgemeinschaften in Teilen von Belgien, den Niederlanden und westlichen Teilen von Deutschland Schließungen und Absagen erlebten. In Kaiserslautern fiel der Schnee vor Sonnenaufgang und deckte die Straßen mit knapp 2 Zoll Schnee ab, bevor er im Laufe des Tages nachließ. Dies führte dazu, dass einige vor-Ort-Dienste frühzeitig eingestellt wurden und das Personal vor verschlechternden Bedingungen nach Hause geschickt wurde.
Die U.S. Army’s Installation Management Command-Europe Website gab bekannt, dass die Schulen des Department of Defense Dependents in Wiesbaden, Baumholder, Schweinfurt und Kaiserslautern in Deutschland frühzeitig geschlossen werden würden. Die Schulen in Belgien und den Niederlanden wurden entweder frühzeitig geschlossen oder öffneten gar nicht. Die Commissaries in Kaiserslautern schlossen um 14:00 Uhr, während der in Wiesbaden um 17:00 Uhr schließen sollte. Sowohl Militär- als auch Zivilpersonal erhielten die Erlaubnis, vorzeitig die Arbeit zu verlassen.
Der Sturm führte auch zu einigen wetterbedingten Flugverzögerungen auf der Ramstein Air Base, aber die Operationen liefen fast planmäßig, so eine Sprecherin. Außerhalb der Basis waren die Auswirkungen des Sturms dramatischer, mit zahlreichen Unfällen aufgrund der winterlichen Bedingungen. Der Frankfurter Flughafen, der Hauptverkehrsknotenpunkt in der Region, musste ebenfalls geschlossen werden, wodurch fast 600 Flüge gestrichen wurden.
Der Sprecher des Flughafens Frankfurt, Dieter Hulick, erklärte, dass die Landebahnen aufgrund von Schneefall und Eisbildung geschlossen werden mussten, wobei einige Flüge um 13:30 Uhr wieder aufgenommen wurden. Er erwähnte, dass andere Flughäfen wie in London, Brüssel und Paris ähnliche Probleme hatten, und es werde einige Zeit dauern, bis sich die Situation normalisiere. Es wurde erwartet, dass der Flugverkehr bis Mittwochnachmittag wieder normal verlaufen werde.
In Paris wurden aufgrund des Schnees etwa ein Viertel der Flüge gestrichen. Auch in Großbritannien und Belgien verursachte die winterliche Witterung starke Verkehrsbehinderungen. Prognosen deuteten darauf hin, dass einige Gebiete von dem Sturm verschont bleiben oder weniger stark betroffen sein könnten. Die 21st Operational Weather Squadron sagte Schneefälle von 2 Zoll in Grafenwöhr und Hohenfels und bis zu 8 Zoll in Garmisch voraus. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Wetter weiterentwickelt.


