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Deutschland setzt türkischen Mann in Vergewaltigungsfall frei, als Tatverdächtiger in den Norden des Iraks flieht

Deutschland setzt türkischen Mann in Vergewaltigungsfall frei, als Tatverdächtiger in den Norden des Iraks flieht

Deutsche Beamte gaben am 7. Juni bekannt, dass ein irakischer Mann, der verdächtigt wird, ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt und getötet zu haben, wahrscheinlich aus dem Land geflohen ist und in den Irak zurückgekehrt ist. Ein weiterer Verdächtiger, ein Türke, wurde nach „neuen Beweisen“ freigelassen, die ihn entlasteten. Das Opfer Susanna Feldman war jüdisch, obwohl der Zentralrat der Juden in Deutschland davor warnte, ein antisemitisches Motiv für das Verbrechen anzunehmen.

Die mutmaßliche Beteiligung eines abgelehnten Asylbewerbers könnte die Kritik an der Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel verstärken, im Jahr 2015 die Türen für über eine Million Migranten zu öffnen. Die Jugendliche wurde am 22. Mai als vermisst gemeldet und am 6. Juni in einem Waldgebiet in der Nähe von Bahngleisen tot aufgefunden. Die Polizei suchte nach dem 20-jährigen Ali Bashar, der mit seiner Familie vor Tagen in die irakische Stadt Arbil geflohen sei.

Die Polizei hatte einen zweiten Verdächtigen, einen 35-jährigen türkischen Staatsbürger, festgenommen, aber ihn am 7. Juni nach „neuen Beweisen“ wieder freigelassen. Politiker verschiedener Parteien forderten eine umfassende Untersuchung, wie es möglich war, dass der irakische Mann mit seinen Eltern und Geschwistern unter falschen Namen aus Deutschland geflohen war. Die Zentralrats der Juden in Deutschland warnte vor voreiligen Schlüssen über das Motiv des Verbrechens.

Die Gruppe hat in den letzten Monaten vor einem Anstieg von antisemitischen Vorfällen und Angriffen gewarnt, und die deutsche Regierung hat eine neue Position zur Bekämpfung des Antisemitismus geschaffen. Die Polizei sagte, es gebe keine Hinweise darauf, dass die Religion des Mädchens eine Rolle bei dem Verbrechen spielte. Ein Sprecher der Wiesbadener Polizei sagte, es gebe keine Hinweise darauf, dass die Religion des Mädchens eine Rolle bei dem Verbrechen spielte. Der Wiesbadener Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn sagte Reportern, dass beide Verdächtigen in Flüchtlingszentren in Wiesbaden gelebt hätten.

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