Sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch verstoßen gegen alles, wofür das US-Heer steht, einschließlich unserer Armeewerte und des Kriegerethos. Das Heer befasst sich aggressiv mit sexuellen Übergriffen, indem es sich zunächst auf die Prävention durch Bildung und Training konzentriert. Die Armee adressiert diese Probleme durch das Sexual Harassment/Assault Prevention and Response Program, bekannt als SHARP, um das Bewusstsein für Vergewaltigungskultur und Einverständnis zu schärfen.
Die Ausbilderin Jennifer Quain, eine ausgebildete Betroffenenbetreuerin von sexuellen Übergriffen und Präventionspädagogin, sprach während eines Trainings zu Vergewaltigungskultur und Einverständnis über die Bedeutung von individuellen Maßnahmen zur Veränderung der Kultur. Sie forderte die Soldaten auf, darüber nachzudenken, wie Medien und soziale Normen gewalttätige Sprache, Gedanken und Handlungen fördern und wie Einverständnis in Beziehungen diskutiert werden sollte.
In ihrer Schulung verdeutlicht Quain, wie schwierig es ist, über Einverständnis zu sprechen, da es oft in Filmen, Musik usw. fehlt und häufig auf Missverständnisse stößt. Sie betont die Notwendigkeit, die Vergewaltigungskultur zu verändern und ruft dazu auf, sich mit den hässlichen Wurzeln der Vergewaltigungskultur auseinanderzusetzen. Das Ziel ist individuelle Kulturveränderung, die mit Ehrlichkeit und Offenheit beginnt.
Die Soldaten fanden die Schulung von Quain nützlich und empfehlenswert für ihre Kameraden. Ein Soldat gab an, dass es ihn dazu inspiriert hat, gegen die Objektivierung von Frauen und die Verwendung degradierender Sprache einzuschreiten. Die Diskussion über Vergewaltigungskultur und Einverständnis trägt dazu bei, das Bewusstsein und Verständnis für diese Themen zu schärfen, um letztendlich eine sicherere und respektvollere Umgebung zu schaffen.


