Reschke: Haben unsere Unschuld verloren
Eintracht-Vorstand Philipp Reschke hat am Freitag in einer Medienrunde noch einmal deutlich Stellung bezogen zur Pyro-Randale rund um das letzte Saisonspiel. „Die Statik verändert sich ein Stück weit, weil wir alle gemeinsam unsere Unschuld verloren haben“, so Reschke. „Wir als Veranstalter sind jetzt bösgläubig. Auch Bengalos haben zu schwerwiegenden Verletzungen geführt. Bisher war nichts passiert, aber unser Korridor wird jetzt schmaler. Unser Haftungsmaßstab und unser Bewusstsein dafür ändert sich also.“ Beim Spiel gegen den VfB Stuttgart hatte es Unmengen an Pyrotechnik im Frankfurter Waldstadion gegeben, in diesem Fall mit Raketen und Böllerwürfen. Drei Eintracht-Fans wurden dabei schwer verletzt, eine Frau konnte erst am Mittwoch aus dem Sana-Klinikum entlassen werden. Reschke betonte, dass es in den vergangenen vierzehn Tagen viele Gespräche gegeben habe. „Alle Gremien des Eintracht-Kosmos – Fußball AG und Verein – sind sich vollständig einig darin, dass ausgeschlossen werden muss, dass sich so etwas wiederholt.“ Konkrete Maßnahmen wollte der Vorstand noch nicht nennen. Gleichzeitig betonte er, weiter auf den Dialog zu setzen: „Wenn wir sie (die Fans) nicht überzeugen, haben wir in Bezug auf die Sicherheit im Stadion nicht mal die halbe Miete.“
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00:32 Min. ||hessenschau.de
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