Ins All fliegen, Socken stopfen, verstorbene Haustiere kneten oder Märchen unterm Sternenhimmel lauschen – das alles ist möglich bei der 21. Museumsnacht in Kassel.
Ab 18 Uhr heißt es im Technik-Museum: Betriebsausflug vom Todesstern. Bis 22 Uhr sind „Star Wars“-Cosplayer zu Besuch.
Bild © Technik-Museum Kassel
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00:39 Min.|Fabian Schmidt
„Verbinden“ – so lautet das Motto der Kasseler Museumsnacht am kommenden Samstag (5. September). Wobei die zeitliche Verortung leicht irreführend ist, denn das Programm – insgesamt mehr als 250 einzelne Termine – beginnt zum Teil schon vormittags. Rund 50 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen sind dabei.
So lädt etwa das Hör.Spiel Museum ab 11 Uhr und bis nach Mitternacht ins Kasseler Palais Bellevue. Dort gibt es eine Geräusche-Werkstatt und ein Aufnahmestudio, in dem alle ihr eigenes Hörspiel produzieren können. Tatkräftige Unterstützung gibt es dabei vom Team und der Technik.
Ab ins All und Socken stopfen
Im Technik-Museum wartet der Raumflugsimulator Orbiter auf Passagiere. Die können in dem Gerät den Flug zum Mond nacherleben, Weltraumanzug optional (14 Uhr bis Mitternacht). Auch „Star Wars“-Cosplayer haben dort ihren Besuch angekündigt.
Wen der Weltraumflug aus den Socken gehauen hat, kann diese ab 15 Uhr stopfen, und zwar im Uni-Lokal. Hier heißt das Motto „Reparieren statt Wegschmeißen und zwar mit Style„, alles im Zeichen der Nachhaltigkeit. Bis 21 Uhr wird hier gestopft und geflickt.

Über 50 Institutionen sind am Programm beteiligt.
Bild © Stadt Kassel / Nicolas Wefers
Verstorbene Haustiere und Videospiele aus der Region
Ausstopfen ist es im klassischen Sinne nicht, aber im Museum für Sepulkralkultur können Menschen, die ihr verstorbenes Haustier vermissen, dieses modellieren und es auf einem Altar präsentieren, inklusive tierischer Anekdoten (17 Uhr bis 20 Uhr).
Virtuelle Spielkameraden gibt es im Zentrum für Kreativwirtschaft. Hier dürfen Videospiele aus Kassel gespielt werden. Entwicklerinnen und Entwickler sind auch dabei und geben Einblicke in die Kunst, ein Videospiel zu erschaffen (17 Uhr bis nach Mitternacht).

Dieses digital bearbeitete Bild zeigt, wie die Laser-Projektion ‚Flowers‘ des Künstlers Matt Copson auf der Fassade des Fridericianum aussehen soll.
Bild © Matt Copson, documenta und Museum Fridericianum gGmbH
Leser und Laser
Zwischen 18 und 22 Uhr gibt es im Planetarium in der Orangerie Märchen unterm Sternenhimmel für die ganze Familie. Laser statt Leser heißt das Motto dann ab 22 Uhr, wenn der britische Künstler Matt Copson die gesamte Fassade des Fridericianum mit Laser-Projektionen bespielt. Dazu gibt es vielfach Live-Musik und jede Menge kulinarische Angebote.
Quelle: https://www.hessenschau.de/kultur/museumsnacht-in-kassel-ausgewaehlte-highlights-im-programm-v1,kassel-2026-museumsnacht-100.html


