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Nepal nach der Sturzflut: Hessen helfen im Himalaya – und sammeln Spenden

Nepal nach der Sturzflut: Hessen helfen im Himalaya – und sammeln Spenden

Auch eine Woche nach der verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet suchen Rettungskräfte nach Überlebenden. Rund 4.000 Menschen werden vermisst, etliche sind auf Hilfe angewiesen. Auch Hessen helfen mit.



Das zerstörte Dorf Trishuli In der Nähe des gleichnamigen Flusses.
Bild © Human Development and Community Services (HDCS)


Mehr als 1.000 Tote sind nach der verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet bereits bestätigt worden. Die Zahl dürfte eine Woche nach der Flutkatastrophe im Himalaya weiter steigen, denn rund 4.000 Menschen werden noch vermisst.

Videobeitrag


Video

03:00 Min.
||hr


Hessen helfen nach Flutkatastrophe in Nepal

Drei Hess*innen helfen Nepal

Bild © hr


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Thomas Meier aus Diemelsee-Flechtdorf (Waldeck-Frankenberg) lebt seit 17 Jahren in Kathmandu und ist einer von mehr als 13.000 Rettungskräften und Helfern, die derzeit im Katastrophengebiet Hilfsgüter verteilen und die Betroffenen versorgen.

Meier kann immer noch nicht richtig fassen, was passiert ist. „Dass sich eine Flutwelle von zehn, fünfzehn oder zwanzig Metern hundert Kilometer weit durch ein ganzes Tal heruntergeschoben hat und dabei Tausende von Menschen mitgerissen hat, das lässt einen nicht unberührt.“

Ein Portrait eines Mannes


Thomas Meier stammt aus Diemelsee, seit 17 Jahren lebt der Hesse in Nepal – dort arbeitet er für die Hilfsorganisation HCDS im Auftrag von Terra Projekte International.
Bild © Privatfoto


Meier arbeitet für die nepalesische Organisation HDCS und den Marburger Verein Terra Projekte International. Er koordiniert die Nothilfe, kümmert sich sich Nahrungsmittel, Moskitonetze und Hygieneartikel.

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10.000 Euro Soforthilfe stelle der Verein vor Ort bereit, heißt es in einer Pressemitteilung. „Es geht vorrangig darum, den Menschen jetzt das Nötigste zu geben.“

„Infrastruktur ist zusammengebrochen“

Hilfe kommt auch aus Hessen. Günter Hoffmann ist Bäcker in Mühlheim am Main (Offenbach) und sammelt schon seit Jahren Spenden für Nepal. Er kennt die Region gut und ist oft vor Ort. „Freunde sind nicht direkt betroffen, aber die ganze Infrastruktur ist zusammengebrochen zwischen Kathmandu und den Dörfern, wo unsere Freunde hauptsächlich leben.“

Ein älterer Mann mit Bart steht vor einer Wand mit mehreren Bildern


Günter Hoffmann aus Mühlheim am Main war 1984 das erste Mal in der Himalaya-Region und sammelt seit 25 Jahren Spenden
Bild © hessenschau.de


Auch er hat schon mehr als 11.000 Euro an Spenden für die Katastrophenregion gesammelt. „Es ist toll, wie die Menschen mir vertrauen, dass wir das umsetzen“, zeigt sich Hoffmann dankbar.

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Spendensammler Günter Hoffmann schaut in die Kamera.

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Hilfe aus Hessen, die vor Ort – und bitter nötig ist: In den Notunterkünften fehlen Schlafplätze und oft Toiletten, berichtet die Hilfsorganisation HDCS. Die Überlebenden seien traumatisiert und hätten große Angst vor einer erneuten Flut.

Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/nepal-nach-der-sturzflut-hessen-helfen-im-himalaya—und-sammeln-spenden–v1,hesse-hilft-nepal-114.html

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