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Eintracht Frankfurt kassiert zu viele Tore: Hütter denkt über Umstellung nach

Eintracht Frankfurt kassiert zu viele Tore: Hütter denkt über Umstellung nach

Die Abwehr von Eintracht Frankfurt bereitet auch in dieser Saison wieder Sorgen. Nach nur zwei Spieltagen denkt Trainer Adi Hütter deshalb über eine Umstellung nach.


Adi Hütter muss die Frankfurter Defensive dichtkriegen.
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09:31 Min.
||hr


Highlights: Eintracht Frankfurt – FC Augsburg

Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo von Eintracht Frankfurt und rechts das Logo vom FC Augsburg

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Drei Gegentore in Berlin, vier Gegentore von Augsburg: Auch unter Neu-Trainer Adi Hütter ist Eintracht Frankfurt die Schießbude der Liga. „Du kannst einfach keine sieben Gegentore in zwei Spielen kassieren“, schimpfte auch der Österreicher nach dem 1:4 am Sonntag – und muss sich überlegen, wie er seine Abwehr wieder bundesligatauglich bekommt. „Ich muss mir Gedanken machen, wie wir die Grundordnung vielleicht verändern können, damit wir wieder stabiler werden“, so Hütter.

Es grenzt an Ironie der Geschichte

Denkt man an die erste Amtszeit des Voralbergers zurück, wirkt das beinahe wie eine Ironie der Geschichte. Damals, 2018, wollte Hütter der Eintracht sein 4-2-2-2-System überstülpen. Weil das mit dem vorhandenen Spielermaterial aber schlicht nicht möglich war, blieb es wie schon unter Vorgänger Niko Kovac bei der Fünferkette. Genau über die denkt Hütter nun acht Jahre freiwillig nach – und könnte erneut am Personal scheitern.

In der Innenverteidigung hätte Hütter zwar ausreichend Spieler zur Verfügung, knifflig wird es aber auf den Außenpositionen. Während Elias Baum und Keita Kosugi schon in der Viererkette ihre Probleme haben, könnten diese in einer Fünferkette noch viel größer werden.

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|Heiko Neumann

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Physis und Kopf sind auch ein Thema

Während auf der rechten Seite einige Profis als Schienenspieler zumindest theoretisch in Frage kämen (Baum, Knauff, Doan), sieht es links schon ziemlich dünn aus (Baum, Knauff). Zudem bedeutet ein weiterer Verteidiger eben auch: ein Offensivspieler weniger auf dem Feld. Ob das der Balance guttut?

Hütter wird abwägen müssen, ob eine Systemumstellung mehr Vor- oder eben doch mehr Nachteile mit sich bringt. Zumal der Chef-Trainer nicht nur am System feilen muss. „Wir müssen physisch noch zulegen. Da sind wir noch nicht dort, wo ich mir das vorstelle“, so der Coach, der in diesen Tagen auch als Psychologe gefragt ist.

Dass sein Team nun in zwei Spielen zwei Mal die Führung noch aus der Hand gab, darf nicht in einer Negativspirale enden. „Natürlich ist das auch eine Kopfsache, das müssen wir schleunigst rausbekommen“, sagte Hütter. Immerhin über einen Mangel an Baustellen kann sich der alte, neue Eintracht-Trainer in seiner zweiten Amtszeit nicht beklagen.

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PK Eintracht Adi Hütter

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Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-kassiert-zu-viele-tore-huetter-denkt-ueber-umstellung-nach-v1,sge-systemwechsel-100.html

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