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„Aktenzeichen XY“: Neuer Ermittlungsansatz nach Mord an Joggerin in Lampertheim

„Aktenzeichen XY“: Neuer Ermittlungsansatz nach Mord an Joggerin in Lampertheim

Zwei Jahre nach dem Mord an einer Joggerin in Lampertheim gibt es einen neuen Ermittlungsansatz: DNA-Spuren deuten auf eine Verwandtschaft des Täters mit einem rumänischen Saisonarbeiter hin. Der Fall wurde erneut bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt.



Nach dem Fund einer Frauenleiche suchte die Polizei den Wald nach Spuren ab.
Bild © Jürgen Strieder


Der gewaltsame Tod einer Joggerin aus Lampertheim (Bergstraße) beschäftigt die Ermittler auch zwei Jahre nach der Tat. Der Fall wurde nun erneut in der Sendung „Aktenzeichen XY“ behandelt. Am Mittwochabend berichteten die Ermittler im ZDF über neue Erkenntnisse.

DNA-Untersuchungen deuten demnach darauf hin, dass der Täter mit einem rumänischen Saisonarbeiter verwandt sein könnte, der in Deutschland gearbeitet hat. Ob der Täter ebenfalls Saisonarbeiter war, ist unklar.

Betriebe zu Hinweisen aufgerufen

Wie „Aktenzeichen XY“-Moderator Rudi Cerne der hessenschau auf Nachfrage erläuterte, stimmt die am Opfer gefundene DNA des Täters teilweise mit der des Saisonarbeiters überein. „Die müssen eine gemeinschaftliche Verwandtschaftslinie über die Vaterlinie gehabt haben“, so Cerne.

Die Polizei bittet nun landwirtschaftliche Betriebe, sich zu melden, wenn bei ihnen im September 2024 Arbeitskräfte plötzlich abgereist sind. 

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02:27 Min.
||Anna Vogel

Bild © hessenschau.de|
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Lehrerin wurde mit Messerstichen getötet

Am 16. September 2024 gegen 10.30 Uhr hatte die 36 Jahre alte Lehrerin ihr Auto auf einem Waldparkplatz abgestellt, um joggen zu gehen. Etwa eine halbe Stunde später traf sie vermutlich auf den Angreifer. Ein Zeuge hörte Schreie, konnte diese jedoch nicht orten.

Etwa eine Stunde später wurde die Leiche der Frau rund 1,2 Kilometer vom Parkplatz entfernt entdeckt. Sie wurde mit Messerstichen getötet – von wem und weshalb, ist weiterhin unklar. Der Unbekannte nahm nach der Tat das Handy der Joggerin aus ihrer Bauchtasche mit. Es wurde später im Wald bei Bürstadt gefunden.

Mordkommission eingerichtet, 1.300 DNA-Proben genommen

Obwohl die Polizei eine Mordkommission mit rund 30 Beamten einrichtete, konnte der Fall bisher nicht gelöst werden. Die Ermittler fanden an der Toten DNA-Spuren einer männlichen Person, die jedoch bislang nicht identifiziert werden konnte. Ein Abgleich in einer Datenbank ergab keinen hundertprozentigen Treffer. Die Ermittler entnahmen außerdem DNA-Proben von 1.300 Personen.

Die Staatsanwaltschaft lobte eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise aus, die zur Festnahme des Täters führen, eine private Initiative stockte die Belohnung um weitere 15.000 Euro auf.

Die Staatsanwaltschaft kündigte an, im Umfeld des Tatorts und in den Nachbargemeinden Fahndungsplakate aufzuhängen. Ob die Ermittler damit nach einem konkreten Verdächtigen suchen wollen, ist unklar.

Am 2. Oktober 2024 war der Fall schon einmal bei „Aktenzeichen XY“ aufgegriffen worden.

Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/aktenzeichen-xy-neuer-ermittlungsansatz-nach-mord-an-joggerin-in-lampertheim-v7,joggerin-lampertheim-aktenzeichen-xy-100.html

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