Als hätte die Eintracht nicht genug eigene Probleme, geht es nun nach Mainz. Zu einem Team, das nach einem 5:0-Sieg in Hamburg vor Kraft kaum laufen kann. Und dann ist da noch diese gruselige Bilanz. Das Wichtigste zum Spiel.
Jonathan Burkardt von Eintracht Frankfurt
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00:53 Min.||Simon Schäfer
Eintracht Frankfurt will im dritten Bundesliga-Spiel endlich den ersten Sieg. Am Samstag (15.30 Uhr) müssen die Hessen bei Mainz 05 ran.
Schlecht. Nach zwei Spieltagen lässt sich die Situation bei der Eintracht recht schnörkellos beschreiben. Noch kein Sieg, dafür sieben Gegentore. Im 3:3 bei Union Berlin war einfach zu viel drin, um daraus Stichhaltiges herauszulesen. Ein früher Rückstand, drei Ebnoutalib-Tore, eine Zwei-Tore-Führung, aus der eine verspielte Zwei-Tore-Führung wurde. Nach der 1:4-Packung gegen Augsburg im eigenen Stadion sehen nun alle klarer. Vor allem die Defensive erwies sich zuverlässig als die befürchtete Schwachstelle. Hielte die Eintracht den Schnitt von 3,5 Gegentoren, wären es am Ende der Spielzeit deutlich über 100. Doch diese Serie soll erst gar keine werden. Apropos: Auf ihre Bilanz in Mainz (siehe weiter unten) sollten die Frankfurter vorher besser gar nicht schauen.
Die Rheinhessen präsentierten sich in den ersten beiden Spielen vor allem defensiv stabil. Das 0:0 zum Auftakt gegen Aufsteiger Paderborn wirkte zunächst nur bedingt euphorisierend. Ganz anders der Auftritt am vergangenen Wochenende: Beim 5:0 in Hamburg beeindruckten die Mainzer offensiv und hielten sich in der Abwehr weiter schadlos.
Zumindest dahingehend hat Adi Hütter wenig Grund zur Klage: Nnamdi Collins, Ansgar Knauff und Jessic Ngankam fehlen weiterhin, alle anderen Spieler stehen dem Trainer zur Verfügung. Bei den Mainzern fehlen Dominik Kohr, Eric Martel, Silas und Kapitän Silvan Widmer. Nach ausgestandenen Oberschenkelproblemen dürfte dagegen Stammkeeper Robin Zentner ins Tor zurückkehren.
So könnte die Eintracht starten:

So könnte die Eintracht in Mainz spielen.
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So könnte Mainz beginnen: Zentner – Posch, Gruber, Potulski – Caci, Sano, Mwene – Amiri, Lee – Becker, Tietz
Adi Hütter: „Ich erwarte typischen Urs-Fischer-Fußball. Eine Mannschaft, die sehr gut verteidigen kann, aber auch in der Offensive ihre Qualitäten hat. Speziell Tietz und Becker finde ich ein sehr starkes Duo. Wir müssen uns aber in keiner Weise verstecken. Auch wir haben Qualität, das ist mir wichtig zu betonen. Es kommt darauf an, mit welcher Intensität wir ins Spiel gehen. Wir müssen dagegenhalten. Wir müssen das Spiel von der ersten Minute an annehmen, die Zweikämpfe annehmen und mit Energie Fußball spielen. Dann bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Spiel machen.“

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Urs Fischer (Mainz 05): „Das was gewesen ist – ich glaube schon, dass wir das eine oder andere mitnehmen, was wir sehr gut gemacht haben. Das müssen wir bestätigen. Weil ich schon davon ausgehe, dass sich Adi Hütter auch etwas überlegt hat und die uns das Leben sehr schwer machen werden.“
Auf diese Spieler gilt es zu achten:
Mit Elias Baum und Keita Kosugi als Außenverteidiger-Duo in die Saison zu gehen, zeugt von einer Menge Überzeugung. In Augsburg wackelten beide jedoch bedenklich. Vor allem Baum bekam so viel Kritik ab, dass sich Hütter veranlasst sah, den 20-jährigen Youngster auf der Pressekonferenz in Schutz zu nehmen. Es bleibt dennoch abzuwarten, ob der Trainer beiden weiter das uneingeschränkte Vertrauen schenkt oder sogar auf eine Dreierkette umstellt.
Zwar ist die Defensive bei zwei Spielen ohne Gegentor das eigentliche Prunkstück der Mainzer, zuletzt beim 5:0 in Hamburg machte aber auch das Sturmduo Phillip Tietz und Sheraldo Becker auf sich aufmerksam und dürfte die Defensive der Gäste vor einige Prüfungen stellen.
Als Eintracht-Bilanz in Mainz könnte man locker auch zu Halloween gehen. 18 Bundesliga-Spiele bestritten die Frankfurter bislang in Mainz, ein einziges davon konnte sie gewinnen. Im Januar 2021, unselige Corona-Zeit. Der Beweis, dass es auch mit Fans geht, steht noch aus.
So können Sie das Spiel live verfolgen
Das Spiel können Sie im Live-Ticker und Audiostream bei sportschau.de verfolgen. Im Fernsehen läuft die Partie beim Bezahlsender Sky und in der Konferenz bei DAZN.
Schiedsrichter Felix Zwayer leitet die Partie. Die Assistenten sind Robert Kempter und Nikolai Kimmeyer, vierter Offizieller Felix Prigan. Also Video-Assistent fungiert Benjamin Brand, ihm assistiert Robert Kampka.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/das-wichtigste-zum-eintracht-spiel-in-mainz-ja-ist-denn-heut-schon-halloween-v1,angeberwissen-mainz-sge-100.html




