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Klopp holt Eintracht-Trio in Deutschland-Kader

Klopp holt Eintracht-Trio in Deutschland-Kader

Der erste Kader des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp erhält eine ordentliche Prise Eintracht Frankfurt. Jonathan Burkardt, Younes Ebnoutalib und Noah Atubolu sind dabei, es gibt aber auch Enttäuschte.


Jürgen Klopp setzt auf drei Frankfurter Profis.
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Schon im Vorfeld stellte die erste Kader-Vorstellung des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp viele WM- und EM-Nominierungen in den Schatten. XXL-Kader, Überraschungen, Ausgebootete – tagelang schien es in Fußball-Deutschland kein anderes Thema als dieses Kloppsche Premieren-Aufgebot zu geben.

An diesem Donnerstag lüftete der Nachfolger von Julian Nagelsmann in der DFB-Zentrale in Frankfurt nun das große Geheimnis. Und, siehe da: Zu den insgesamt 44 Spielern, die die ersten vier Nations-League-Partien bestreiten sollen, gehören mit Jonathan Burkardt, Younes Ebnoutalib und Noah Atubolu insgesamt auch drei Profis von Eintracht Frankfurt.

Klopp teilt das Team

Das Besondere am Aufgebot: Klopp berief für die insgesamt vier Partien zwei unterschiedliche Kader. Ebnoutalib ist im Aufgebot für die Begegnungen gegen die Niederlande (24.09.) und das erste Aufeinandertreffen mit Griechenland (27.09.). Atubolu und Burkardt sind für die Partie gegen Serbien (1.10.) und das zweite Duell mit Griechenland (4.10.) vorgesehen. Lediglich Serge Gnabry, Nico Schlotterbeck und Jamal Musiala stehen definitiv in beiden Kadern, auch Torhüter Finn Dahmen wird durchziehen.

„Das ist sicher ein ungewöhnlicher Weg. Aber ich freue mich drauf, mit diesen Spielern zu arbeiten“, so Klopp.

Eintracht-Trio dabei

Vor allem die Nominierung von Ebnoutalib darf dabei getrost als Riesen-Überraschung eingestuft werden. Ebnoutalib hat in seiner Karriere insgesamt acht Bundesliga-Partien absolviert. Nach starkem Saisonstart mit drei Treffern gegen Union Berlin saß der gebürtige Frankfurter zuletzt in Mainz wieder auf der Ersatzbank.

„Bei ihm gab es gar keine Diskussion. Da haben alle gesagt: ‚Ja, müssen wir machen'“, betonte Klopp. „Seine Art zu spielen, seine Bereitschaft, scheine Schlauheit, immer da zu sein. Er ist ein sehr großes Talent.“

Dass Stürmer Burkardt und Torwart Atubolu dabei sind, war hingegen fast schon erwartet worden. Der frühere Mainzer Burkardt ist körperlich in Topform und präsentierte sich auch beim 3:1-Sieg in Mainz vor den Augen des neuen Bundestrainers mit einer Vorlage und einem Treffer sehr gut aufgelegt. Atubolu, der sich schon länger im Dunstkreis der DFB-Elf befindet, hat eine weitere Chance verdient. Beide, auch das ist klar, müssen sich in der Hierarchie aber erst einmal hintenanstellen. Die Konkurrenz auf ihren Positionen ist groß.

Bei den Torhütern wird Marc-André ter Stegen zunächst die klare Nummer eins sein. Atubolu, Finn Dahmen, Alexander Nübel und Jonas Urbig streiten sich vorerst um die Plätze dahinter.

Koch weiter außen vor – auch Baum nicht dabei

Wo es Freude gibt, gibt es aber auch Enttäuschung. Eintracht-Abwehrchef Robin Koch, bei der EM 2024 noch fester Bestandteil des Kaders, spielt auch unter Klopp erst einmal keine Rolle. Auch Ansgar Knauff, der sich Hoffnungen machte, aber zuletzt verletzt war, ist nicht dabei. Gleiches gilt für Elias Baum, der in dieser Woche von der Bild-Zeitung als sicherer Kader-Kandidat genannt worden war.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/klopp-holt-eintracht-trio-in-deutschland-kader-v1,klopp-kader-nominierung-eintracht-100.html

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