Die US-Armee Wiesbaden und die deutsche Polizei führen gemeinsam ein Training zum Umgang mit „aktiven Bedrohungen“ durch. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Trainingsplans für die Military Police der US-Armee und die deutschen Polizeikräfte. Um auf einen aktiven Schützen reagieren zu können, trainierten die U.S. Militärpolizei und Feuerwehrleute zusammen mit der deutschen Polizei am 28. März auf dem Hainerberg-Kasernengelände in Wiesbaden. Die Übung fand in einer leerstehenden High School statt, die aufgrund der Frühlingsferien unbesetzt war.
Der Leiter des Trainings war Cpt. Sebastian Pigott von der Notdienst-Direktion der US-Armee Garrison Wiesbaden. Er engagierte alle Teilnehmer aktiv, während sie das Schulgebäude „räumten“ und die Taktiken und Verfahren für eine aktive Schießsituation übten. Die Sicherheit stand dabei im Vordergrund, weshalb ausschließlich mit nicht-gefährlichen Trainingswaffen gearbeitet wurde. Etwa 20 Erwachsene spielten die bewaffneten Täter und Opfer für das Übungsszenario.
Die verschiedenen Sicherheitskräfte arbeiteten systematisch von Raum zu Raum und von Stockwerk zu Stockwerk. Die USAG Wiesbaden MPs und ihre deutschen Partner trainierten gemeinsam, um im Ernstfall bestmöglich helfen zu können. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten wurde geübt, um mögliche Optimierungspunkte zu identifizieren. Solche Übungen helfen, die Fähigkeiten zu verbessern, auch wenn man hofft, dass sie nie benötigt werden. Es war ein erfolgreicher Trainingstag für alle Beteiligten.


