Politik

Wiesbaden in Deutschland entfernt Goldstatue von Präsident Erdogan der Türkei

Wiesbaden in Deutschland entfernt Goldstatue von Präsident Erdogan der Türkei

Die Stadt Wiesbaden in Deutschland hat eine 4m (13ft) hohe goldene Statue des türkischen Präsidenten entfernt, nachdem sie mit den Worten „Türkischer Hitler“ beschmiert worden war. Die Statue von Recep Tayyip Erdogan war im Rahmen des Biennale-Kunstfestivals in einem Platz installiert worden, um Diskussionen zum diesjährigen Thema „schlechte Nachrichten“ anzuregen. Stattdessen führte sie zu Konflikten zwischen Erdogans Unterstützern und Kritikern, die zu körperlichen Auseinandersetzungen führten. Feuerwehrleute entfernten die Statue in der Nacht zum Dienstag.

Der Stadtrat Oliver Franz erklärte, dass Bürgermeister Sven Gerich die Statue entfernen ließ, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Deutschland hat eine bedeutende türkische Minderheit, deren unterschiedliche Einstellungen zu Erdogan die Stimmung in der Türkei widerspiegeln. Einige unterstützen seine nationalistische Politik, während andere ihm autoritäre Tendenzen vorwerfen. Die Bemerkung kam, nachdem deutsche Behörden Kundgebungen abgesagt hatten, die Erdogan zur Werbung für türkische Wähler in Deutschland vor einem wichtigen Referendum geplant hatte.

Die Künstler hinter der Statue betonten, dass sie lediglich eine öffentliche Diskussion anregen wollten. Wiesbadens Stadttheaterchef Eric Laufenberg bemerkte, dass in einer Demokratie alle Meinungen ertragen werden müssen. Erdogan ist für Ende September zu einem Staatsbesuch in Berlin geplant.

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