Die Ermordung von Benno Ohnesorg im Jahr 1967 veränderte die deutschen Debatten und die Politik nachhaltig. Ohnesorg, ein Studentenprotestler, wurde von einem Polizisten in den Kopf geschossen, was eine Generation empörte und zu einer linken Protestbewegung führte. Es stellte sich später heraus, dass der Polizist, Karl-Heinz Kurras, ein Spion für die Stasi war. Ein ähnliches schockierendes Verbrechen ereignete sich 2018 mit der Ermordung der 14-jährigen Susanna Maria Feldman, die von einem 20-jährigen Irakischen Kurden namens Ali Bashar sexuell missbraucht und ermordet wurde. Bashar war ein abgelehnter Asylbewerber, der mehrere Verbrechen beging und trotz Abschiebungsbescheid in Deutschland bleiben durfte.
Die Ermordung von Susanna Feldman hat die Debatte über Verbrechen von Migranten in Deutschland neu entfacht. Die Zunahme von Gewalttaten durch junge männliche Migranten seit der Öffnung der Grenzen durch Angela Merkel im Jahr 2015 hat die deutsche Gesellschaft verunsichert. Die jüdische Herkunft von Susanna Feldman und die wachsende antisemitische Gewalt in Deutschland fügen der Debatte eine weitere Dimension hinzu. Die Tatsache, dass viele Verbrechen mit Migranten in Verbindung gebracht werden, alarmiert politisch moderatere Deutsche genauso wie AfD-Wähler.
Es ist offensichtlich, dass Angela Merkels Migrationspolitik nicht nur politisch polarisiert, sondern auch ernste Folgen für das tägliche Leben der deutschen Bürger hat. Die steigende Kriminalität durch Migranten und die Unfähigkeit der Regierung, angemessen zu reagieren, sorgen für Unmut und Ängste in der Bevölkerung. Die Medien und die Sicherheitsbehörden sind sich der Problematik bewusst, jedoch wird die Diskussion über die Zusammenhänge von Migranten und Kriminalität oft vermieden. Die aktuellen Ereignisse stellen Deutschland vor eine große Herausforderung, die die politische Landschaft des Landes nachhaltig verändern könnte.


