Vor dem Europapokalspiel des VC Wiesbaden wurde ein Polizist durch einen Böller verletzt. Trotz dieses unschönen Vorfalls konnten die Hessinnen im Anschluss sportlich triumphieren und das Viertelfinale im CEV Challenge Cup erreichen. Nach einem spannenden Achtelfinal-Rückspiel gegen Galatasaray setzte sich der VCW im „Golden Set“ mit 15:11 durch, nachdem Istanbul zuvor mit 3:2 geführt hatte. Geschäftsführer Christopher Fetting bezeichnete das Erlebnis als „Mega-Erlebnis“ und lobte die aufgebrachte Stimmung in der Halle.
Allerdings kam es bereits vor dem Spiel zu einem unschönen Vorfall in der Wiesbadener Innenstadt, als Fans mit Böllern und Pyrotechnik feierten und ein Polizist verletzt wurde. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und Fetting verurteilte das Verhalten klar. Im eigentlichen Spiel verlief alles friedlich und spannend, mit einem knappen Sieg für den VCW im entscheidenden „Golden Set“ durch Izabella Rapacz.
Im Viertelfinale treffen die Hessinnen auf PAOK Thessaloniki, nachdem diese ebenfalls im Achtelfinale im „Golden Set“ siegreich waren. Fetting freut sich auf die stimmungsvolle Atmosphäre der Anhänger, hofft jedoch auf einen friedlicheren Verlauf ohne verletzte Polizisten.


