Der Kampfmittelräumdienst hat erfolgreich eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe in Wiesbaden-Biebrich entschärft. Dieser Prozess wurde durch Widerstand von Anwohnern und zahlreiche Liegendtransporte um einige Stunden verzögert. Rund 10.000 Anwohner mussten ihre Wohnungen evakuieren, um Platz für die Entschärfung zu schaffen, bei der Entwarnung wurde gegen 14:20 Uhr gegeben.
Die Evakuierung des Sperrgebiets rund um den Fundort führte zu Verzögerungen bei der geplanten Entschärfung bis 12 Uhr. Einige Anwohner hatten Widerstand geleistet und sich geweigert, ihre Häuser zu verlassen. Es gab auch viele Liegendtransporte, die Zeit in Anspruch nahmen und die Evakuierung erschwerten.
Für die Menschen, die nicht bei Verwandten oder Freunden außerhalb der Sperrzone unterkommen konnten, richtete die Stadt eine Betreuungsstelle mit 200 Plätzen im Stadtteil Dotzheim ein. Autobahnen wurden gesperrt und der Bahnverkehr zwischen Wiesbaden-Biebrich und Eltville wurde eingestellt. Nach der Entschärfung konnten Anwohner zurückkehren und der Verkehr normalisierte sich wieder.
Die Busse in Wiesbaden nahmen kurz nach der Entschärfung den Betrieb wieder auf. Auch wenn es vereinzelt zu Ausfällen und Verspätungen kam, lief der Betrieb im Allgemeinen wieder normal. Die hessenschau-App bietet weitere Informationen zu aktuellen Ereignissen.


