Alice Weidel, Co-Leiterin der rechtsextremen Alternative für Deutschland (AfD), und Robert Lambrou reagieren am Tag der Landtagswahlen in Hessen in Wiesbaden, Deutschland, am 8. Oktober 2023. Lambrou glaubt, dass die doppelte Staatsbürgerschaft Verwirrung stiftet und dass man wählen muss, zu welchem Land man gehört. Lambrou, der Sohn eines griechischen Mannes aus der Stadt Thiva, ist Kandidat der fremdenfeindlichen AfD bei den Wahlen für das Parlament des Landes Hessen. Obwohl er eine Einwanderungsgeschichte hat, befürwortet er eine harte Einwanderungspolitik und unterstützt die Reform der Europäischen Union, während seine Partei deren Auflösung fordert.
Nach zehn Jahren besteht die AfD nicht mehr nur als Phänomen in Ostdeutschland, sondern hat bei den Wahlen Anfang Oktober in Hessen und Bayern ihren ideologischen Einfluss bestätigt. Lambrou ist optimistisch, dass sich dies ändern wird und dass die Partei bald auf Landesebene regieren wird. Er hat eine Vereinigung für Deutschland gegründet, die aus Bürgern mit Einwanderungshintergrund besteht. Er betont, dass die AfD illegale Einwanderung kategorisch ablehnt und sich für eine legale Integration unter Einhaltung deutscher Werte einsetzt.
Lambrou distanziert sich von extremistischen Ansichten innerhalb der AfD und sieht eine positive Entwicklung in Bezug auf die radikalisierte Fraktion, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. Er betont die Notwendigkeit einer Reifung innerhalb der Partei und wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe. Trotz seiner griechischen Wurzeln spricht er sich gegen die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen aus und argumentiert, dass in den letzten Jahrzehnten Brände in Griechenland immer aufgetreten sind, was nicht zwangsläufig auf den Klimawandel zurückzuführen sei. Er vertritt die Ansicht, dass menschliches Handeln keinen großen Einfluss auf den Klimawandel hat und dass es nicht lohnenswert sei, Geld in den Kampf gegen den Klimawandel zu investieren.


