Das DODEA-Europe Jungen-Basketballmeisterschaftsturnier 2016-17 wurde auf zwei mögliche Ergebnisse reduziert. Entweder ein lang ersehnter Titel für die heimischen Wiesbaden Warriors oder die anhaltende Dynastie des Rivalen Ramstein Royals. Beide Mannschaften haben sich am Freitag mit Halbfinalsiegen für das Finale qualifiziert. Die Royals besiegten die Kaiserslautern Raiders mit 41-30, während die Warriors doppelte Verlängerung benötigten, um die Naples Wildcats mit 63-62 zu besiegen. Das Finale in der Division I wird am Samstag um 19:30 Uhr CET im Clay Kaserne Fitness Center stattfinden, als Höhepunkt eines Sechs-Spiel-Tages mit Europameisterschaftsspielen.
Der Sieger des Spiels zwischen Wiesbaden und Ramstein wird auch die Saisonserie zwischen den beiden Division I-Mächten entscheiden. Ramstein siegte am 9. Dezember mit 46-44, was den Warriors ihre einzige Niederlage in 12 Divisionsspielen bescherte. Die Warriors revanchierten sich am 7. Februar mit einem 53-33 Sieg. Beim spannenden Halbfinalspiel der Warriors gegen die Wildcats bewies Tyrese Harris seine Fähigkeit, unter immensem Druck herausragende Leistungen zu erbringen. Sein spielentscheidender Korb in letzter Sekunde und seine Freiwürfe in der Verlängerung waren ausschlaggebend für den Sieg der Warriors. Isaah Negron und Terrell Staten lieferten ebenfalls herausragende Leistungen in einem der spannendsten Basketballspiele der DODEA-Europe.
Im Halbfinalspiel zwischen Ramstein und Kaiserslautern dominierte Ramstein von Anfang an mit einer aggressiven Verteidigung. Naser Eaves ragte mit einem Double-Double von 12 Punkten und 14 Rebounds heraus. Er leistete nicht nur auf dem Feld, sondern auch als Anführer und Motivator einen wichtigen Beitrag. Ramstein setzte damit seine Erfolgsserie gegen Kaiserslautern fort und qualifizierte sich für das Finale. Kaiserslautern zeigte zwar eine starke Leistung in den Playoffs, konnte jedoch erneut keinen Titel gewinnen. Trotzdem konnten sie ihren Ruf als ein Team, das sich in den Playoffs steigert, weiter festigen.


