Landwirte in Hessen haben am Montag den Verkehr massiv behindert, als tausende zu einer Kundgebung nach Wiesbaden kamen. Die Proteste der Landwirte richten sich gegen geplante Sparmaßnahmen der Bundesregierung, obwohl einige Kürzungen bei Agrar-Subventionen bereits zurückgenommen wurden. Die Polizei rechnete mit weiteren Beeinträchtigungen im Verkehr auf Autobahnen und Bundesstraßen. Die meisten Protestaktionen in Nordhessen waren im Schwalm-Eder-Kreis und Landkreis Waldeck-Frankenberg angemeldet, wo insgesamt etwa 1,100 Traktoren in Kolonnen unterwegs waren.
Die Proteste führten zu Verkehrsstörungen auf verschiedenen Autobahnen und Straßen in Hessen. In Limburg nahmen 1,000 Fahrzeuge an einer Protestfahrt teil, was zu Verkehrsblockaden führte. In Wiesbaden versammelten sich rund 2,000 Landwirte zu einer Kundgebung. Die Bauern blockierten Straßen mit Traktoren und sorgten für erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt und den Hauptzufahrten.
Die Sternfahrt nach Wiesbaden verursachte auch Staus und Sperrungen auf Autobahnen in der Region. In anderen Städten wie Gelnhausen und Hanau gab es ebenfalls Protestaktionen. Die Polizei rechnete mit Verkehrsbehinderungen aufgrund der Traktorkonvois. Die Proteste der Bauern richten sich gegen die geplanten Kürzungen bei Agrarhilfen, trotz des Kompromissvorschlags der Bundesregierung.
Die Aktionen der Landwirte führten zu teilweisen Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen auf verschiedenen Bundesstraßen und Autobahnen in Hessen. Die Proteste zogen sich von Nordhessen bis nach Südhessen mit verschiedenen Aktionen und Konvois von Traktoren. Die Bauern sind entschlossen, weiterhin gegen die Sparmaßnahmen der Bundesregierung zu protestieren, auch wenn es zu Beeinträchtigungen im Verkehr kommt.


