Zwei Brüder sind bei einem Unfall im vergangenen Jahr in Frankfurt ums Leben gekommen – ein Autofahrer erfasste sie auf dem Fahrradstreifen, als sie auf einem E-Scooter unterwegs waren. Jetzt hat das Landgericht Frankfurt das Urteil gegen ihn gefällt.
Einsatzkräfte sperrten den Unfallort.
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Wegen der fahrlässigen Tötung von zwei E-Scooter-Fahrern und versuchten Mordes an einem weiteren E-Scooter-Fahrer ist ein 24-Jähriger vom Frankfurter Landgericht zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. „Man kann von einer Tragödie sprechen“, sagte die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsverkündung am Mittwoch.
Zwei 23 Jahre alte Zwillinge starben im Juli 2025, nachdem der Verurteilte sie mit seinem Auto auf einem Fahrradstreifen im Frankfurter Gallus erfasst hatte. Ein 27-Jähriger wurde schwer verletzt.
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00:31 Min.|hessenschau.de (Felix Wendt)
Autofahrer war nach Lachgas-Konsum im Rausch
Der Autofahrer hatte vor der Fahrt am Abend des 5. Juli 2025 Lachgas konsumiert. Wegen seines Rauschzustands und dem überhöhten Tempo kam er den Angaben nach in der Frankfurter Innenstadt von der Fahrbahn ab und prallte innerhalb weniger Sekunden gegen zwei E-Scooter.
Auf einem der Roller waren 23 Jahre alte Zwillingsbrüder gefahren, einer von ihnen war sofort tot, der andere starb wenige Stunden später im Krankenhaus.
Überlebendem muss der Unterschenkel amputiert werden
Der 27-jährige Mann auf dem zweiten E-Roller wurde auf die Motorhaube geschleudert, durchschlug mit seinem Kopf die Windschutzscheibe, sein Bein verhakte sich an dem Auto. Doch der Autofahrer fuhr in unvermindertem Tempo weiter, schließlich fiel der 27-Jährige auf die Schienen der Straßenbahn. Er wurde erheblich verletzt, ein Unterschenkel musste ihm amputiert werden.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/richterin-spricht-von-tragoedie-haftstrafe-fuer-autofahrer-nach-tod-von-zwillingen-auf-e-scooter-v2,e-scooter-urteil-100.html



