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Darmstadt 98 in San Antonio: Die Lilien wollen in den USA zusammenwachsen

Darmstadt 98 in San Antonio: Die Lilien wollen in den USA zusammenwachsen

Darmstadt 98 verbringt die ganze lange Länderspielpause auf dem letzten Tabellenplatz. Nur vier Punkte gab es aus den ersten sechs Spielen. Während der Lilien-Reise in die USA erklärt Manager Paul Fernie, worauf es ankommt.

Paul Fernie


Lilien-Manager Paul Fernie
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Es gibt Momente, in denen man am liebsten in den Flieger steigen und alles hinter sich lassen möchte. In so einer Situation steckt der SV Darmstadt 98 gerade. Die Lilien haben einen schwachen Saisonstart hinter sich und stehen mit nur vier gesammelten Punkten auf dem letzten Platz der Zweitliga-Tabelle.

Doch ist die nun angetretene USA-Reise keine Flucht aus der Realität, sondern eine lange geplante Reise. Fußball wird in Übersee natürlich trotzdem gespielt, so standen die Darmstädter am gestrigen Samstag das erste Mal auf dem Platz in San Antonio – bei wohlgemerkt sommerlichen 30 Grad Außentemperatur. „Wir haben hier alles, was wir brauchen“, lautete das erste Fazit von Manager Paul Fernie im hr1-heimspiel.

„Als bessere Mannschaft zurückkommen“

Die Frage, ob so eine aufwendige Reise in Anbetracht der aktuellen sportlichen Situation störend sein könnte, wischte der 39-Jährige vom Tisch. „Nein, im Gegenteil. Wir haben eine Woche mit top Trainingsbedingungen und die Zeit, zusammen zu wachsen“, so Fernie. „Wir werden das Beste daraus machen und haben das klare Ziel, als bessere Mannschaft zurückzukommen.“

Hinter seinem Team liegt nicht nur ein magerer Saisonstart, sondern auch ein XXL-Umbruch im Sommer: Unter anderem Isac Lidberg und Fraser Hornby, das kongeniale Sturmduo der Südhessen, sind weg. Für Fernie ist das ein Grund, weshalb es aktuell nicht so gut läuft, weiter sieht er aber ein: „Den Umbruch haben wir vorher angekündigt, von daher war das keine Überraschung.“

Lilien fehlt es an Konstanz

Überraschender ist dafür eher, dass seine Lilien es aktuell nicht schaffen, über 90 Minuten hinweg eine stabile Leistung auf den Platz zu bringen. Mittelmäßige bis gute 60 Minuten in Wolfsburg (1:5) oder auch selbige 45 Minuten lang in Kaiserslautern (0:3) reichen aktuell nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen, das muss auch Fernie eingestehen: „Wenn man in dieser Liga die Konstanz nicht findet, wird man sofort bestraft.“

Neben dem Spielerischen, soll beim einwöchigen USA-Trip ein großer Fokus auf den Kopf gelegt werden. „Mentale Vorbereitung“ und „Teambuilding“ stünden im Vordergrund, so Fernie. Dazu gehörte am Samstagabend beispielsweise der Besuch eines Football-Spiels der UTSA Roadrunners. Die gewannen 59:45 gegen Colorado State – in dunkelblauen Trikots. Vielleicht ja ein gutes Omen für die Darmstädter.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/darmstadt-98/darmstadt-98-in-san-antonio-die-lilien-wollen-in-den-usa-zusammenwachsen-v1,fernie-nach-start-100.html

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