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Heizöl und Benzinpreise treiben Inflation auf höchsten Stand seit Ende 2023

Heizöl und Benzinpreise treiben Inflation auf höchsten Stand seit Ende 2023

Heizöl und Benzinpreise treiben Inflation auf höchsten Stand seit Ende 2023

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||Alexander Schmitt

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Die Preise in Hessen sind im September 2026 deutlich gestiegen – und damit hat sich auch die Inflationsrate den dritten Monat in Folge erhöht. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamts lag die Inflationsrate im September bei 3,4 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Dezember 2023. Damals lag sie bei 3,5 Prozent.

Im August hatte die Teuerungsrate noch 3,0 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,5 Prozent.

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Kraftstoffe und Heizöl treiben Inflation

Ein wichtiger Grund für die höhere Inflation sind gestiegene Energiepreise. Energie war im September 3,7 Prozent teurer als im August. Besonders stark verteuerten sich Heizöl um 19,6 Prozent und Kraftstoffe um 6,3 Prozent. Nach Angaben der Statistiker hängt diese Entwicklung auch mit dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten zusammen. Insbesondere der Konflikt um die für Öllieferungen wichtige Straße von Hormus treibt die Spritpreise in die Höhe.

Im Vergleich zum September 2025 mussten Verbraucher für Energie sogar durchschnittlich 15,5 Prozent mehr bezahlen. Heizöl kostete 80,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Kraftstoffe 39,3 Prozent mehr. Dagegen wurde Erdgas um minus 6,5 Prozent günstiger, Strom um minus 6,3 Prozent und Fernwärme um minus um 1,2 Prozent günstiger.

Ohne die Energiepreise hätte die Inflationsrate im September nur bei 2,2 Prozent gelegen.

Lebensmittelpreise halten Inflation niedrig

Bei Lebensmitteln stiegen die Preise im September im Vergleich zum August um 0,5 Prozent. Gemüse kostete beispielsweise 2,9 Prozent mehr als im Vormonat.

Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich Nahrungsmittel aber nur um 0,7 Prozent und damit deutlich weniger als die Preise insgesamt. Sogar günstiger wurden Butter mit einem Minus von 27,4 Prozent, Speisefette und Öle mit minus 15,9 Prozent sowie Öle und viele Molkereiprodukte mit minus 4,9 Prozent. Gemüse war dagegen 9,0 Prozent teurer.

Die sogenannte Kerninflation, bei der Energie- und Lebensmittelpreise nicht berücksichtigt werden, lag im September bei 2,4 Prozent.

Gebrauchsgüter nur leicht teurer

Die Preise für Waren stiegen im September 2026 um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Verbrauchsgüter verteuerten sich mit einem Plus von 5,7 Prozent überdurchschnittlich.

Die Preise für Gebrauchsgüter stiegen um 0,9 Prozent und damit deutlich schwächer als die Verbraucherpreise insgesamt. Günstiger als im September 2025 waren unter anderem Fernsehgeräte mit minus 12,9 Prozent und Bekleidungsartikel mit minus 0,4 Prozent. Computer kosteten dagegen 13,6 Prozent und Mobiltelefone 9,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Soziale Dienstleistungen kosten deutlich mehr

Auch Dienstleistungen – ohne Wohnungsmieten – wurden teurer. Im Vergleich zum September 2025 stiegen die Preise hier um durchschnittlich 3,2 Prozent. Besonders stark verteuerten sich Angebote sozialer Einrichtungen mit einem Plus von 8,5 Prozent.

Teurer als ein Jahr zuvor waren auch Flugtickets mit plus 7,2 Prozent, Pauschalreisen mit plus 3,8 Prozent und Gaststättendienstleistungen mit plus 3,1 Prozent.

Die Nettokaltmieten stiegen im Jahresvergleich um 1,9 Prozent.

Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/heizoel-und-benzinpreise-treiben-inflation-auf-hoechsten-stand-seit-ende-2023-v1,inflation-september-100.html

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