In Frankfurt haben bis zu 700 Menschen mit einem Trauermarsch an die Opfer des Hamas-Angriffs auf Israel vor drei Jahren erinnert. Zugleich gedachten rund 300 pro-palästinensische Gegendemonstranten der Getöteten im Gaza-Krieg.

Michel Friedman und Uwe Becker demonstrierten Seite an Seite.
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Zum dritten Jahrestag des Angriffs der Hamas auf Israel haben am Mittwoch in Frankfurt mehrere hundert Menschen demonstriert. Ein Trauerzug im Gedenken an die Opfer des Attentats zog von der Alten Oper bis zur Synagoge im Westend. Daran nahmen laut Polizei etwa 650 bis 700 Menschen teil.
Friedman: „Dem Hass eine Antwort geben“
In der ersten Reihe lief unter anderem der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung, Uwe Becker, mit. Er trug gemeinsam mit weiteren Teilnehmern ein schwarzes Banner mit der Aufschrift „7. Oktober 2023. Wir erinnern. Wir trauern. Wir vergessen nicht.“

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Auch der Publizist und frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, kam zu der Demonstration. In einer Ansprache vor der Westend-Synagoge sagte er: „Wir sind hier, weil wir dem Hass eine Antwort geben wollen. Und die Antwort ist Respekt, Mitmenschlichkeit und Liebe.“
Rund 300 Menschen bei pro-palästinensischen Demos

Pro-palästinensische Demo an der Hauptwache.
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Gleichzeitig zum Trauerzug liefen in der Frankfurter Innenstadt auch pro-palästinensischen Demonstration: An der Hauptwache und dem Roßmarkt fanden sich nach Polizeiangaben etwa 250 Menschen zusammen. Sie trugen palästinensische Flaggen und Transparente. Unter anderem war auf englisch zu lesen: „Kinder zu bombardieren ist keine Selbstverteidigung.“
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Ein weiterer Demonstrationszug bewegte sich über die Berger Straße im Stadtteil Bornheim zum Friedberger Tor. Die etwa 50 Teilnehmer riefen „Freiheit für Palästina, Freiheit für Gaza.“
Laut Polizei gab es bis zum Abend keine Zwischenfälle.
Quelle: https://www.hessenschau.de/gesellschaft/drei-jahre-nach-hamas-angriff-auf-israel-gedenken-und-demos-in-frankfurt-v1,demos-frankfurt-israel-palaestina-100.html


