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Stimmen nach Eintracht-Pleite in Leipzig: „Wir sehen aus wie eine Schülermannschaft“

Stimmen nach Eintracht-Pleite in Leipzig: „Wir sehen aus wie eine Schülermannschaft“

Nach der 0:6-Demütigung in Leipzig reden die Frankfurter Verlierer nicht um den heißen Brei herum. Insbesondere Eintracht-Anführer Jonathan Burkardt ist richtig sauer. Die Stimmen zum Spiel.

Frustrierte Eintracht-Spieler in Leipzig.


Frustrierte Eintracht-Spieler in Leipzig.
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Eintracht Frankfurt hat eine blamable Niederlage bei RB Leipzig kassiert. Die Hessen unterlagen den Sachsen am Samstag mit 0:6 (0:4). Für Leipzig trafen Christopher Nkunku ((5./41./44.), Ezechiel Banzuzi (1.), Antonio Nusa (54.) und Tidiam Gomis (89.). Die Stimmen zum Spiel.

Jonathan Burkardt: „Mit fällt es schwer, so eine Teamleistung zu akzeptieren. Dass wir 0:6 in Leipzig verlieren, tut sehr weh. Es tut mir vor allem leid für die Jungs und Mädels, die hier mitgereist sind und sich das geben mussten. Wir waren überhaupt nicht kompakt, verlieren hinten jeden Zweikampf, sehen dann aus wie eine Schülermannschaft. Wenn nicht jeder Verantwortung trägt, werden wir nächste Woche wieder Probleme haben. Auch die Führungsspieler haben heute wieder versagt.“

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||Stefan Schönau

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Markus Krösche (Eintracht-Sportvorstand bei Sky): „Wir haben nicht gut verteidigt. Da fehlt uns einfach die Konsequenz und Aggressivität in den Eins-gegen-Eins-Duellen. Wir sind zu passiv, wir fallen zu tief. Aber wir müssen mehr Druck auf den Gegner machen, nach vorne verteidigen. Insgesamt 16 Gegentore sind natürlich deutlich zu viel. Am Ende geht’s jetzt um Arbeit. Wir müssen akzeptieren, dass Spieler Fehler machen, aber wir müssen auch daraus lernen – als Mannschaft und individuell.“

Adi Hütter (Eintracht-Trainer): „Es ist eine deftige Niederlage. In meinen Augen vom Ergebnis zwar zu hoch, aber wir haben einfach schlecht verteidigt. Wie wir die Flanken zulassen, wie wir in der Box uns nicht an den Gegnern orientieren, wie wir die Körperlichkeit vermissen lassen. Wir lassen Konter zu, wir unterbinden sie nicht mit taktischen Fouls, das geht in der Bundesliga nicht. Wir werden es jetzt hart und fair analysieren, aber dann müssen wir den Spielern wieder die Hände reichen. Die Jungs haben sich in den Interviews auch selbst nicht geschont, das ist richtig so.“

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Noah Atubolu (bei Sky): „16 Gegentore nach fünf Spielen sind ein Brett, da müssen wir ganz schnell was ändern. Wie wir in das Spiel reingehen, ist unterirdisch. Die Art und Weise geht ganz und gar nicht. Wir spielen alle für Eintracht Frankfurt, für einen der größten Vereine in Deutschland, 3.500 Fans reisen mit – und wir verlieren hier 0:6. Dafür müssen wir uns schämen. So darf es nicht weitergehen.“

Martin Demichelis (Leipzig-Trainer): Ein ganz wichtiger Sieg für uns nach drei Wochen ohne Spiel. Wir haben eine gute Reaktion in einem richtigen Moment gezeigt. Wir werden dranbleiben und weiter hart arbeiten. Heute war es natürlich ein sehr gutes Spiel von uns.

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Willi Orban (Leipzig-Kapitän): „Es sieht immer besser aus, wenn du zu null spielst. Dennoch muss man unsere Offensive heute hervorheben. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wenn du so ins Spiel startest, ist es herausragend. Und dann haben wir es bis zum Ende konsequent gemacht.“

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Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/stimmen-nach-eintracht-pleite-in-leipzig-wir-sehen-aus-wie-eine-schuelermannschaft-v1,eintracht-leipzig-stimmen-106.html

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