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Desolate Defensivleistung: Eintracht Frankfurt geht in Leipzig unter

Desolate Defensivleistung: Eintracht Frankfurt geht in Leipzig unter

Eintracht Frankfurt gibt im Gastspiel bei RB Leipzig ein überfordertes Bild ab. Schon nach 43 Sekunden ist klar, wohin die Reise geht. Es folgt eine fußballerische Abreibung der schmerzhaften Sorte.

Desolate Defensivleistung: Eintracht Frankfurt geht in Leipzig unter


Sinnbildlich: Eintracht-Keeper Noah Atubolu in Leipzig.
Bild © IMAGO / Jan Huebner


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||Thorsten Vom Wege

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Eintracht Frankfurt ist bei RB Leipzig unter die Räder geraten – und wie! Der hessische Bundesligist, der eigentlich mit veränderter Formation und einer stabilen Defensive punkten wollte, verlor am Samstagabend hochhaushoch mit 0:6 (0:4). Schon nach fünf Minuten war das Spiel im Grunde entschieden, spätestens aber beim Pausenpfiff. Ezechiel Banzuzi (1.) und Christopher Nkunku (5.) bestraften die Eintracht früh mit einem Doppelschlag, ehe Nkunku noch vor dem Seitentausch zwei weitere Treffer (41., 44.) nachlegte. Im zweiten Durchgang trafen Antonio Nusa (54.) und Tidiam Gomis (89.) für Leipzig.

Die Eintracht bleibt damit bei fünf Punkten und im hinteren Tabellendrittel stehen, hat mit bereits 16 Gegentoren nach fünf Spielen zudem die derzeit zweitschlechteste Defensive der Bundesliga. Äußerst alarmierend.

Zwei Doppelschläge in Hälfte eins

Denn noch vor dem Spiel hatte Trainer Adi Hütter auf Besserungen im Abwehrverhalten gehofft, wollte mit einer Dreier- respektive Fünferkette für mehr Wehrhaftigkeit sorgen. Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib saß daher nur auf der Bank. Letztlich irrelevant. Denn das, was die Eintracht bot, grenzte an Arbeitsverweigerung. Was den Frankfurtern bereits mehrmals in dieser Saison direkt nach Halbzeitpausen misslungen war, geschah diesmal vom Start weg. Die Hessen wandelten im Tiefschlaf über den Rasen. Nach 43 Sekunden schoss Banzuzi den Ball zum 1:0 ins Netz (1.), weitere 206 Sekunden später dann Nkunku (5.).

Während vor dem ersten Gegentreffer die linke Seite ihren Dienst einstellte und obendrein Robin Koch in der Mitte zurückzog, gelang es vorm zweiten Tor der rechten Seite nicht besser. Collins ließ sich vom schmächtigeren Nusa simpel wegrempeln, was als Sinnbild der Abwehrschwäche dienen kann, die sich nun schon mehr als ein Jahr hinzieht. Und die auch Hütter bisher nicht in den Griff bekommen hat.

Kapitän Koch zur Pause ausgewechselt

Erst nach 20 Minuten kamen die Gäste im Spiel an und zu einzelnen Chancen. Nacheinander probierten es Koch, Jonathan Burkardt, Ritsu Doan und Ansgar Knauff, fehlende Überzeugung aber war ihnen gemein. Wie auch hinten. Was die Hessen Verteidigen nannten, hatte mit tatsächlichem Verteidigen nichts zu tun.

Koch führte mit einer desolaten Leistung eine desolate Defensive an – zur Pause wurde der Kapitän zu Recht ausgetauscht. Noch vor der Pause aber baute Nkunku mit seinen Treffern zwei (41.) und drei (44.) das Ergebnis mühelos aus. Mal ließ sich Knauff austanzen, mal Koch, mal patschte Keeper Noah Atubolu den Ball vor die Füße des Torschützen.

Nusa schickt Collins in die Schule

Auch nach dem Seitenwechsel wurde es aus Frankfurter Sicht nicht besser. Vor dem 5:0 schickte Nusa zum wiederholten Mal den überforderten Collins in die Schule, tunnelte ihn und vollendete zielsicher (54.). Den Endstand besorgte schließlich der eingewechselte Gomis nach einem Solo-Lauf über den halben Platz (89.). Ein 0:6 – dasselbe Ergebnis in Leipzig wie im Dezember 2025.

Weitere Informationen

RB Leipzig – Eintracht Frankfurt 6:0 (4:0)

Leipzig: Vandevoordt –  Baku (58. Henrichs), Orban, Lukeba, Raum – Banzuzi (73. Reitz), El Aynaoui (58. Seiwald), Maksimovic, Nkunku (64. Gomis), Nusa (65. Finkgräfe) – Romulo

Frankfurt: Atubolu – Collins, Koch (46. Baum), Brassier – Knauff, Onyedika, Aseko (73. Chaibi), Kosugi (46. Ebnoutalib) – Doan (73. Arrhov), Uzun – Burkardt

Tore: 1:0 Banzuzi (1.), 2:0 Nkunku (5.), 3:0 Nkunku (41.), 4:0 Nkunku (44.), 5:0 Nusa (54.), 6:0 Gomis (89.)
Gelbe Karten: El Aynaoui / Baum, Knauff, Oneydika,

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Zuschauer: 47.800

Ende der weiteren Informationen

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/desolate-defensivleistung-eintracht-frankfurt-geht-in-leipzig-unter-v1,eintracht-leipzig-spielbericht-102.html

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