Ein Werkstattbrand hat die Feuerwehr im nordhessischen Melsungen auf Trab gehalten. Eine riesige Rauchsäule und laute Knallgeräusche hatten die Anwohner aufgeschreckt.

Die Feuerwehr pumpte Wasser aus der Fulda, um den Brand in Melsungen zu löschen.
Bild © Freiwillige Feuerwehr Röhrenfurth
Bei dem Brand in einer Kfz-Werkstatt in Melsungen (Schwalm-Eder) ist ein Schaden in mittlerer sechsstelliger Höhe entstanden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Die Feuerwehr war bis in die Nacht zum Donnerstag mit den Löscharbeiten beschäftigt. Immer wieder waren Gasflaschen im Gebäude explodiert – das erschwerte die Arbeit der Einsatzkräfte. Es waren dort zudem Öle und Fette gelagert. Nach fast zehn Stunden war der Brand gelöscht.
Keine Menschen im Gebäude – Warnmeldung
Das Feuer war am Mittwochnachmittag in einem Gebäude in der Nürnberger Straße gemeldet worden. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, stand das Gebäude in Vollbrand. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Menschen mehr in dem Gebäude. Die Feuerwehr pumpte Wasser aus der nahe gelegenen Fulda.

Schwierige Löscharbeiten für die Feuerwehr in Melsungen.
Bild © Freiwillige Feuerwehr Röhrenfurth
Die Ursache des Feuers ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nach Angaben der Einsatzkräfte waren rund 100 Feuerwehrleute vor Ort. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde zwischenzeitliche eine Warnmeldung an Anwohnerinnen und Anwohner herausgegeben.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/melsungen-feuer-in-autowerkstatt—explosionen-erschweren-loescharbeiten-v1,feuer-melsungen-104.html

