Die kürzlich enthüllte „Struktura“ (Struktur) Galerie wird bis zum 10. März die Ausstellung von Adriana Chernin mit dem Titel „Abweichungen“ beherbergen. Dort sind brandneue Werke zu sehen, die exklusiv für den Galerieraum kreiert wurden. Chernin, geboren in Sofia und Absolventin der Universität für angewandte Kunst in Wien, hat auch in anderen Städten Ausstellungen gehabt und arbeitet mit der renommierten Galerie Raum aktueller Kunst Martin Janda in Wien zusammen.
Die aktuelle Ausstellung „Abweichungen“ zeigt den Fokus der Kreativität der Autorin auf einem Ornament, das aus der arabischen Architektur stammt. Chernin hat in der Vergangenheit im Bereich Video- und Grafikkunst gearbeitet, konzentriert sich jedoch nun hauptsächlich auf die zweite Gattung. In der Ausstellung werden hauptsächlich Arbeiten in Bleistift, Aquarell und Acryl auf Papier gezeigt, sowie Skizzen, die endlose Analysemöglichkeiten bieten.
Das Selbstporträtwerk, das Teil dieser Sammlung ist, fasst die gesamte Komposition zusammen, wobei das Ornament erneut das Fundament bildet. Für ihre nächste Ausstellung im MAK Museum, arbeitet Adriana gerade an einer Wandzeichnung, bei der die originalen Teile aus Kairo installiert werden, um die Idee des Ornaments sichtbar zu machen. Adriana erklärt, dass das versteckte Bedeutung des Porträts in gewisser Weise die Autorin selbst ist, die im Ornament verloren geht.


