Während Frauchen beim Bäcker war, ist ein Hund in Weimar kurzerhand zum Bahnhof gelaufen und dort in einen Regionalexpress gestiegen. Die Bundespolizei beendete das Abenteuer schließlich. Zuvor hatte der Vierbeiner eine Kontrolleurin eingeschüchtert.
Der zunächst skeptische Hund entschloss sich dann doch zur Kooperation.
Bild © Bundespolizeiinspektion Kassel
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00:40 Min.||Lena Lachnit
Ein ausgebüxter Hund ist in Mittelhessen in einen Regionalzug eingestiegen – und hat damit die Bundespolizei auf den Plan gerufen.
Während seine Besitzerin in Weimar (Marburg-Biedenkopf) in eine Bäckerei ging, entwischte der Vierbeiner am Samstag unbemerkt aus ihrem Auto, wie die Beamten am Montag mitteilten.
Eine Anwohnerin versuchte demnach noch, ihn einzufangen. Aber der Ausreißer hatte offensichtlich andere Pläne – er lief in Richtung Bahnhof davon.
In den Regionalexpress in Richtung Gießen
Dort stieg das Tier wohl kurzerhand in einen Regionalexpress nach Gießen ein. Eine Zugbegleiterin entdeckte den Hund, der sich allerdings wenig kooperativ verhielt. Weil er sich aggressiv zeigte, brachte sich die Zugbegleiterin in Sicherheit und alarmierte die Polizei.
Als der Zug in Gießen ankam, beendeten vier Bundespolizisten das Abenteuer des Ausreißers. „Mit viel Geduld und dem richtigen Gespür gelang es den Beamten schließlich, das Vertrauen des Hundes zu gewinnen“, so die Bundespolizei.
Sie fingen den Hund ein und konnten seine Besitzerin anhand seines Microchips ausfindig machen. Das Tier konnte nach seiner aufregenden Reise wohlbehalten seiner Besitzerin übergeben werden.
Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/ausgebuexter-hund-faehrt-mit-dem-zug-nach-giessen-v1,hund-zug-marburg-100.html



