Hessische Bauern haben in mehreren Städten mit Traktoren-Konvois gegen die Subventionspolitik der Bundesregierung protestiert. Rund 2.000 Landwirte kamen zu einer zentralen Kundgebung in Wiesbaden, während auch in anderen Städten Konvois und Demonstrationen stattfanden. Die Bauern protestierten vor allem gegen die geplante Streichung von Subventionen, insbesondere der Steuervergünstigung von Agrardiesel. Der Protest richtete sich auch gegen weitere Sparmaßnahmen, die die Landwirtschaft bereits zuvor hinnehmen musste. Die Proteste verliefen friedlich und kooperativ, und die Polizei bilanzierte keine größeren Verkehrsbehinderungen trotz der Traktorenkolonnen.
Die Proteste in Hessen umfassten verschiedene Kundgebungen in Städten wie Fulda, Bad Hersfeld, Alsfeld, Hanau, Limburg, Gießen und Korbach. Tausende von Landwirten schlossen sich den Demonstrationen an, um gegen die geplanten Subventionskürzungen zu protestieren. Die Bundesregierung hat auf die Bauernproteste reagiert und einige Zugeständnisse gemacht, jedoch waren diese für die Demonstranten nicht ausreichend. Die Proteste in Hessen wurden vor allem vom Hessischen Bauernverband organisiert, der die Interessen der Landwirtschaft vertritt.
Der Vorsitzende des Hessischen Bauernverbands, Karsten Schmal, betonte bei der Kundgebung in Wiesbaden, dass die geplanten Einschnitte in die Subventionen für die Landwirtschaft nicht akzeptabel seien. Die Bauern forderten eine Rücknahme dieser Sparmaßnahmen und kritisierten die Bundesregierung für ihre Politik. Trotz Verkehrsbehinderungen und temporären Straßensperrungen verliefen die Proteste in Hessen größtenteils friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Die Demonstranten äußerten ihren Unmut über die geplante Streichung von Subventionen und forderten mehr finanzielle Unterstützung für die Landwirtschaft.


