Das Berliner Flugzeuglandegerät wurde zu Ehren von Col. Gail S. Halvorsen benannt, einem Piloten der US-Luftwaffe, der während der Berliner Luftbrücke im Jahre 1948 Bonbons für die Kinder in West-Berlin abwarf. Halvorsen, auch bekannt als der „Candy Bomber“, verstarb 2022, doch sein Erbe wird durch den neuen Fluglotsenturm weiterleben, der während der Berliner Luftbrücke 75. Jubiläumsfeierlichkeiten in der US-Army-Garnison eingeweiht wurde. Während der Zeremonie sprach Halvorsens Tochter Denise Williams über die Ehre, den Fluglotsenturm zu Ehren ihres Vaters benannt zu haben.
Der Flugplatz auf dem Clay Kaserne spielte eine wichtige Rolle während der Berliner Luftbrücke als einer der Hauptstützpunkte für Flugzeuge, die mit Vorräten beladen wurden und nach Berlin abflogen. Der neue Fluglotsenturm wird moderne Einrichtungen bieten, um den Flugverkehr in Unterstützung der US-Armee in Europa und Afrika für die kommenden Jahre zu lenken. Die Bauarbeiten des neuen Halvorsen Towers wurden vom U.S. Army Corps of Engineers, Europe District in enger Zusammenarbeit mit der Garnison, der US-Armee in Europa und Afrika, dem 1. Bataillon der 214. Luftfahrtregiment und deutschen Bauamtspartnern durchgeführt.
Der Kommandant der U.S. Army Garrison Wiesbaden, Oberst David Mayfield, betonte, dass der Turm nicht nur Halvorsen und alle Beteiligten an der Berliner Luftbrücke ehrt, sondern auch ein Symbol für die fortgesetzten Verpflichtungen und Beziehungen ist, die bis zur Luftbrücke zurückreichen. Europa-Distrikt-Kommandant Oberst Dan Kent hob hervor, wie Armee-Ingenieure die schnelle Bereitstellung von Luftinfrastruktur in Berlin überwachten, um die Tausende von Flügen, die dort Hilfsgüter lieferten, zu ermöglichen, und auch heute noch Projekte in Deutschland liefern.


