Der Kampfmittelräumdienst hat erfolgreich eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe im Stadtteil Biebrich in Wiesbaden entschärft. Dies wurde durch den Widerstand von Anwohnern und zahlreiche Liegendtransporte jedoch um Stunden verzögert. Die Evakuierung des Sperrgebiets, in dem sich der Blindgänger befand, fand im Umkreis von einem Kilometer statt und betraf etwa 10.000 Anwohner, die ihre Wohnungen verlassen mussten. Die Entschärfung war für 12 Uhr geplant, jedoch gab es Verzögerungen aufgrund des Widerstands einiger Anwohner und der Notwendigkeit von Liegendtransporten.
Zur Erleichterung der Evakuierung wurde eine Betreuungsstelle mit 200 Plätzen eingerichtet, um Menschen unterzubringen, die nicht bei Familie, Freunden oder Bekannten außerhalb des Sperrgebiets unterkommen konnten. Die Sperrung der Autobahnen A66 und A643 sowie die Einstellung des Bahnverkehrs zwischen Wiesbaden-Biebrich und Eltville waren weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Entschärfung der Bombe. Nach der erfolgreichen Entschärfung durften die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und der Verkehr wurde wieder freigegeben.
Die hessenschau-App bietet nun eine verbesserte Version mit neuen Funktionen wie Suche, Regenprognose und Darkmode. Nutzer können die App herunterladen, um aktuelle Informationen über Ereignisse wie die Entschärfung der Weltkriegsbombe in Wiesbaden zu erhalten. Der Zugverkehr und der Busverkehr in Wiesbaden wurden nach der Entschärfung allmählich wieder aufgenommen, obwohl es zu einigen Verspätungen und Ausfällen kam.


