Die neue Nummer Eins im Tor von Eintracht Frankfurt ist fix, die neue Bundesliga-Saison kann los gehen. So sieht es Fan-Liebling Timothy Chandler. Er hält den Wechsel von Noah Atobulu zu den Hessen für sehr wichtig und möchte selbst mit der SGE noch einen großen Titel feiern.
Timothy Chandler steht kurz vor seinem 200. Pflichtspiel für die SGE.
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Eintracht-Fanliebling Timothy Chandler zu Besuch im hr.
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Kurz vor Start der neuen Bundesliga-Saison versprüht Timothy Chandler jede Menge gute Laune und Lockerheit: Ein Foto hier, ein Schwätzchen da und sich mal eben schnell als neuer Moderator bei hr1 ins Gespräch bringen – zu Gast beim Hessischen Rundfunk macht Chandler eben Chandler-Sachen. Genau deshalb lieben ihn viele Anhänger der Frankfurter Eintracht und tragen seinen Namen auf dem Trikot.
Am Samstag (15.30 Uhr) wird es für den 36-Jährigen und die Hessen das erste Mal in der neuen Bundesliga-Saison ernst, denn dann steht das Auswärtsspiel bei Union Berlin an. Gegen die Köpenicker könnte Neuzugang Noah Atubolu für die SGE ein erstes Mal zwischen den Pfosten stehen. Die Eintracht plant den Keeper als klare Nummer eins ein. „Es ging wirklich viel hin und her – auch mit unseren anderen Torhütern. Für die Mannschaft und für den Verein ist es gut, dass da jetzt Ruhe einkehrt“, ist sich Chandler sicher. „So können wir in die neue Bundesliga-Saison starten.“
Chandler: „Klare Nummer eins ist sehr wichtig“
Der Abwehrspieler betonte dabei auch, welche Rolle die Stabilität in der Defensive spielt: „Es ist wichtig, dass du in einer Mannschaft eine Achse hast, die von hinten durchkommuniziert und die lautstark agiert. Deshalb ist ein Torhüter, bei dem du weißt, dass er eine klare Nummer eins ist, sehr, sehr wichtig für eine Fußballmannschaft.“ Genau das hatte in der jüngsten Vergangenheit gefehlt. So agierte Kauã Santos, der eigentlich als Nummer eins angedacht war, ebenso fehlerhaft wie leise im Tor der Eintracht.
Michael Zetterer, der als Nummer zwei eingeplant war, wird die Hessen dagegen aller Voraussicht nach verlassen. So soll für ihn ein Angebot vom Premier-League-Club Leeds United vorliegen. Die Torwart-Frage scheint bei den Hessen also zeitnah vollends beantwortet zu sein.
Ziel: 3. Titel und 200. Spiel feiern
Offen ist dagegen, wie schnell die Eintracht nach einer eher durchwachsenen Saison ihre Fans wieder hinter sich bringen kann. Das nannte Chandler als eines der wichtigsten Ziele mit Blick auf die neue Spielzeit. „Ich hoffe, dass wir in so einen Lauf kommen und dass die Mannschaften aus der Bundesliga es dann nicht mehr mögen, nach Frankfurt zu kommen.“
Aber auch sportlich hat der Fan-Liebling klare Ziele: Er möchte mit der SGE „auf einem internationalen Platz landen, im DFB-Pokal sehr weit kommen“ und im besten Fall „in den nächsten Jahren einen dritten Titel mit Eintracht Frankfurt gewinnen“. Chandler selbst steht dabei vor einer Art Jubiläum: 199 Pflichtspiele hat er für die Hessen schon bestritten – das 200. naht also. „Wenn es so weit ist, werden wir sehen, was passiert. Ich hoffe, dass es zu Hause ist und dass es laut im Stadion wird – das wäre schön.“
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/chandler-erhofft-sich-ruhe-durch-atubolu-wechsel-bei-der-eintracht-v1,chandler-zu-atubolu-100.html




