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Chemieunfall in Papierfabrik: Gefahrstoffaustritt und 13 Verletzte in Wiesbaden

Chemieunfall in Papierfabrik: Gefahrstoffaustritt und 13 Verletzte in Wiesbaden

Die Feuerwehr in Wiesbaden hatte einen Großeinsatz in einer Papierfabrik im Stadtteil Mainz-Kostheim, nachdem ein gefährlicher Stoff ausgetreten war. Insgesamt 13 Feuerwehrleute wurden verletzt, erlitten jedoch nur leichte Reizungen der Atemwege. Nach ärztlicher Behandlung konnten sie aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Stoff, der in Containern gelagert wurde und zur Papierproduktion dient, hatte sich aufgrund einer chemischen Reaktion zersetzt, was zu Rauch- und Temperaturanstieg führte. Zudem kam es zu unangenehmen Gerüchen in der Nachbarschaft.

Die Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten, um sich vor dem ausgetretenen Schwefeldioxid zu schützen. Messfahrzeuge führten Messungen in benachbarten Stadtteilen durch. Am nächsten Tag stellte die Feuerwehr fest, dass außerhalb des Werksgeländes keine gefährliche Konzentration von Schwefeldioxid in der Luft vorhanden war. Die Ursache für den Vorfall ist noch nicht bekannt.

Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch spezialisierte Teams von BASF aus Ludwigshafen. Die Papierfabrik Essity, in der der Vorfall passierte, arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären. Der Sachschaden ist noch nicht quantifiziert. Die Aufräumarbeiten in der Fabrik dauerten an, aber die Anzahl der Einsatzkräfte wurde bereits reduziert.

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