Die vergangene Saison war sportlich eine Enttäuschung für die Löwen Frankfurt. In der neuen Spielzeit kann es nur besser werden. Gründe für Optimismus gibt es zumindest bei den Hessen.
Daniel Pfaffengut und die Löwen starten in eine neue Saison.
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Bei den Löwen Frankfurt sind sich alle einig. So ganz viel schlechter hätte die vergangene DEL-Saison nicht laufen können. Das vermeintlich einzig Positive der im Frühjahr zu Ende gegangenen Spielzeit: Letzter sind die Hessen nicht geworden. Na immerhin. Der vorletzte Tabellenplatz in der Endabrechnung sorgte rund um die Eissporthalle aber definitiv auch nicht für Jubelstürme – ganz im Gegenteil.
Und so starten die Löwen ab dem Freitag (19.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei den Schwenniger Wild Wings quasi in ihre ganz eigene Wiedergutmachungs-Saison. Bloß besser abschneiden als im vergangenen Jahr, das ist die hessische Devise. Nicht noch einmal in so südliche Gefilde der Tabelle abrutschen. Deutlich mehr als die 13 Siege aus dem Vorjahr herausspielen.

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„Wir haben etwas gut zu machen“
Einfach gesagt, aber auch einfach umgesetzt? In Frankfurt herrscht vor dem Saisonstart zumindest Hoffnung, dass von Spieltag eins aus den Worten Taten werden. „Wir haben das Ziel, etwas gut zu machen im Vergleich zur vergangenen Saison“, beschrieb es Sportdirektor Jan Barta vor dem Saisonstart. „Wir wollen auf jeden Fall besser abschließen als in der vergangenen Spielzeit“, fügte Trainer Tom Pokel hinzu.
Der US-Amerikaner Pokel hat seit November 2025 bei den Hessen das Sagen. Ihm ist bewusst, dass die verkorkste vergangene Spielzeit im besten Fall schnell in Vergessenheit gerät. „Wir wollen so weit wie möglich weg sein von den Abstiegsplätzen“, beschrieb der US-Amerikaner die genaueren Ziele. „Und je weiter man von diesen entfernt ist, desto näher ist man am Kampf um die Playoffs.“
Zehn Neuzugänge bei den Löwen
Warum es in diesem Jahr besser wird als im vergangenen – darauf hat der 59-Jährige eine klare Antwort: „Die Vorbereitung hat quasi im März und April schon begonnen. Seit Januar spielen wir schon besseres Eishockey.“ Was richtig ist: Schon im Frühjahr war bei den Hessen ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. „Das haben wir in der Vorbereitung weitergeführt. Wir hatten eine starke Vorbereitung und haben den Grundstein gelegt“, so Pokel.
Ähnlich sieht es Barta. „Die Mannschaft hat die Vorbereitungszeit gut genutzt. Wir sind bereit für den Saisonstart. Die Vorfreude ist maximal.“ Insgesamt zehn neue Spieler sind im Kader, die obligatorische Apfelwein-Taufe haben alle schon hinter sich. Vor allem in der Defensive ist eine Menge Erfahrung hinzugekommen. Auch sie sind ein Grund für aufkeimenden Optimismus in Frankfurt. „Die Neuzugänge sind ein wichtiger Faktor“, umschrieb es Pokel.
Bloß nicht den Start verpatzen
Klar ist aus Löwen-Sicht auch: Auf den Start wird einiges ankommen. Nicht nur wegen der Stimmung, der Atmosphäre, dem Gefühl des Aufbruchs. Ganz nüchtern auch aufgrund der oft so undurchschaubaren Situation am Anfang einer Spielzeit. Oder, um es in Bartas Worten zu sagen: „Es ist für uns wichtig, zu Beginn so viele Punkte wie möglich sammeln. Die Topteams sind zu dem Zeitpunkt noch nicht on fire, deshalb müssen wir direkt voll da sein.“
Wie das „voll da sein“ aussehen soll, das erklärte Pokel in seiner ganz eigenen Art und Weise: „Wir werden nicht jedes Spiel gewinnen, aber wenn wir verlieren, wird der Gegner dafür physisch bezahlen müssen. Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein.“ Ganz klar: Die Löwen wollen in der neuen DEL-Saison direkt voll da sein. Die Mission Wiedergutmachung kann beginnen.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/eishockey/del-loewen-frankfurt-starten-ihre-wiedergutmachungs-mission-v1,loewen-saisonstart-100.html





