Trotz langer Überzahl macht die Eintracht sich gegen Hoffenheim das Leben selbst schwer. Am Ende aber steht ein verdienter Heimsieg in der Frauen-Bundesliga.
Laura Freigang jubelt über das zwischenzeitliche 2:2.
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00:50 Min.||Martina Knief
Kurzzeitig sah es so aus, als würde die Eintracht inmitten des Frankfurter Dauerregens auch sportlich baden gehen, am Ende aber drehten die Hessinnen einen Rückstand doch noch zum Sieg. Im eigenen Stadion am Brentanobad setzte sich die Eintracht absolut verdient mit 4:2 (1:0) gegen die TSG Hoffenheim durch – sicherlich geholfen hatte dabei eine lange Überzahl.
Doch von vorne: Die Eintracht hatte einen Blitzstart hingelegt. Verteidigerin Nina Lührßen staubte nach einer Chance von Rebecka Blomqvist bereits nach eineinhalb Minuten zur Führung ab. Und es ging gut weiter aus hessischer Sicht: Nach 18 Minuten erkämpfte sich Stürmerin Blomqvist den Ball, war allein unterwegs aufs Gästetor, wurde dann aber gefoult. Die Folge: eine berechtigte Rote Karte für Hoffenheims Svenja Vöhringer und die vermeintliche Vorentscheidung. Doch Pustekuchen.
Eintracht wird nachlässig
Denn die in der ersten Hälfte so dominanten Frankfurterinnen wurden nach der Pause plötzlich nachlässig. Paulina Krumbiegel verfolgte ihre Gegenspielerin Chiara Hahn nicht eng genug, bevor die Hoffenheimerin den Ball sehenswert zum Ausgleich ins lange Eck schlenzte (50.). In Überzahl hatte die Eintracht auch weiterhin ständig den Ball, gegen die dicht gestaffelte TSG-Defensive aber kamen die Gastgeberinnen lange Zeit nur schwer durch.
Anders die Kraichgauerinnen, die auch ihre zweite Chance im Netz versenkten. Frankfurts Torhüterin Lina Altenburg tauchte unter einer langen Flanke durch, Hoffenheims Svenja Fölmli köpfte ein (62.). Die Eintracht hatte völlig unnötig ihre Führung aus der Hand gegeben.
Freigang, Tolhoek und Memeti drehen Spiel
Doch die Gastgeberinnen drehten das Spiel am Ende doch noch. Erst flankte Ereleta Memeti präzise auf den Kopf von Laura Freigang, die ihren Freiraum zum vierten Saisontreffer und dem Ausgleich nutzte (68.). Dann setzte sich Danique Tolhoek im Dribbling durch und erzielte das 3:2 (72.), ehe wiederum Memeti nach feinem Solo den Endstand markierte (88.). Die Eintracht hat nach vier Spieltagen nun zehn Punkte gesammelt.
Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt-frauen/eintracht-frankfurt-frauen-besiegen-tsg-hoffenheim-ueberzahl-rueckstand-wende-v1,eintracht-hoffenheim-spiel-102.html


