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Eintracht Frankfurt vor DFB-Pokal gegen St. Tönis: Zuversicht auf der Baustelle

Eintracht Frankfurt vor DFB-Pokal gegen St. Tönis: Zuversicht auf der Baustelle

Vor dem Pokalspiel gegen den SC St. Tönis versucht Eintracht-Trainer Adi Hütter, Zuversicht auszustrahlen. Aber der Kader ist weiter unrund, es braucht dringend Transfers. Immerhin in der Abwehr hat sich eine drohende Lücke geschlossen.


Adi Hütter im Spiel gegen Brentford
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hr-Reporter Phil Hofmeister.


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Endlich geht es los, der Pflichtspielauftakt ruft, und dann auch noch mit einem richtigen Schmankerl: DFB-Pokal, Eintracht Frankfurt reist zum SC St. Tönis an die altehrwürdige Krefelder Grotenburg. Hier der Underdog aus der Oberliga, da der Favorit aus Hessen, Freitag, 18 Uhr, Flutlicht, Würstchen, Bier – ein Spiel für Genießer, klare Sache.

Ganz so entspannt stellt sich die Sache aktuell allerdings nicht dar, denn es rumort im Umfeld von Eintracht Frankfurt. Wenngleich Trainer Adi Hütter am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bemüht war, die ganz großen Sorgen zu zerstreuen. „Ich freue mich sehr auf die Wettbewerbe“, so Hütter. „Wir wollen eine Runde weiterkommen. Dazu benötigen wir ein gutes, seriöses Spiel.“

Koch kann spielen

Das wird er gegen den Oberligisten von seiner Mannschaft höchstwahrscheinlich bekommen, zumal das 0:7 im Testspiel gegen Brentford die Sinne geschärft haben dürfte. „Vielleicht ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit“, so Hütter. Diverse andere Themen dürften dem Österreicher allerdings Kopfschmerzen bereiten. Zwei Tage vor dem Pflichtspielstart gleicht der Kader der Hessen weiter einer Großbaustelle.

In der Defensive fehlt ein erfahrener Innenverteidiger, mit Nnamdi Collins und Robin Koch stehen eigentlich nur derer zwei im Kader, rechnet man Arthur Theate heraus, der noch gehen soll. Collins fällt mit einer Entzündung im Rücken zudem noch länger aus. Immerhin: „Wir gehen davon aus, dass Robin Koch einsatzfähig ist. Er hat ganz normal trainiert“, so Hütter über seinen Kapitän, der gegen Brentford mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste.

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Eintracht-Trainer Adi Hütter.


Eintracht-Trainer Adi Hütter.
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Transfers? „Im Hintergrund arbeiten wir daran“

Eine Lücke also weniger, prinzipiell braucht Hütters Mannschaft aber noch Zugänge nicht nur auf der Innen-, sondern auch auf der Außenverteidigerposition, ebenso im Sturm. Auch soll eine ganze Reihe an Profis den Klub noch verlassen. Das alles keine zwei Wochen vor Ende der Transferphase. „Ich verstehe eure Fragen, vielleicht auch eure Bedenken“, antwortete Hütter auf die Fragen nach Zugängen. „Aber ich bin zuversichtlich. Der Transfermarkt ist noch offen, es kann noch Bewegung reinkommen. Im Hintergrund arbeiten wir daran, das Bestmögliche für uns zu tun.“

Zu tun gibt es dabei nicht wenig, schließlich wurde mit der Torwartthematik direkt das nächste Problemfeld aufgemacht. Nach dem Debakel gegen Brentford kamen die Eintracht-Verantwortlichen offenbar zu der Erkenntnis, auch auf der Torwartposition nachbessern zu müssen. Der Name Noah Atubolu geistert seither durch Frankfurt, ein Abgang von Kaua Santos, eigentlich als Nummer eins vorgesehen, und Michael Zetterer steht im Raum. „Wir werden am Freitag mit Kaua Santos ins Spiel gehen und dann werden wir sehen, was in Zukunft noch passiert“, so Hütter schmallippig.

Hütter: „Wir werden das Spiel am Freitag ernst nehmen“

Ein echter Stolperstein sollte St. Tönis auch unter den gegebenen Umständen nicht sein, zumal Hütter aus seiner ersten Amtszeit gewarnt sein dürfte, als er 2018 mit der Eintracht beim Viertligisten Ulm ausschied. „Wir werden das Spiel am Freitag ernst nehmen“, versprach Hütter. „Es ist das erste Pflichtspiel. Auch weil wir nicht international spielen, ist uns der DFB-Pokal immens wichtig.“

An der Favoritenrolle ändern also auch die diversen Baustellen nichts, ein Weiterkommen ist Pflicht. Wenn St. Tönis allerdings so gekonnt mauert wie Hütter bei den Fragen nach Transfers, wird es zumindest kein Spaziergang.

So könnte die SGE starten

So könnte die Eintracht starten.


So könnte die Eintracht starten.
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Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/fussball/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-vor-dfb-pokal-gegen-st-toenis-zuversicht-auf-der-baustelle-v1,eintracht-vor-sttoenis-100.html

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