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Flugzeugabsturz in Viernheim: Leiche des Piloten wird obduziert

Flugzeugabsturz in Viernheim: Leiche des Piloten wird obduziert

Nach dem Absturz einer Propellermaschine in Südhessen wird nun die Leiche des Piloten obduziert. Zwei Insassen kamen bei dem Unglück ums Leben. Eine Frau und ein Kind wurden schwer verletzt.


Die Unglücksstelle bei Viernheim.
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Nach dem Absturz eines Flugzeuges bei Viernheim (Bergstraße) mit zwei Toten und zwei Schwerverletzten soll die Leiche des Piloten nach dem Willen der Staatsanwaltschaft obduziert werden.

„Um feststellen zu können, ob ein medizinischer Notfall bei dem Piloten vorlag, soll eine Leichenöffnung durchgeführt werden“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Darmstadt am Dienstag mit. Dies sei beim Amtsgericht beantragt worden.

Beim Absturz des Kleinflugzeugs am Sonntagnachmittag starben zwei Männer. Die Propellermaschine stürzte nach Angaben der Polizei beim Anflug auf den Flugplatz Weinheim (Baden-Württemberg) ab. Die Unglücksstelle lag knapp vor der Landesgrenze in der Gemarkung Viernheim (Bergstraße).

40-Jährige und dreijähriges Kind schwer verletzt

Bei den Verstorbenen handelt es sich laut der Polizei um den mutmaßlichen Piloten, einen 67 Jahre alten Mann, und einen 76 Jahre alten Passagier. Den Angaben zufolge wurden außerdem eine 40 Jahre alte Frau und ein drei Jahre altes Kind mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Lebensgefahr bestehe bei der Frau und dem Kind nicht, berichtete die Staatsanwaltschaft am Montag. Der 76-Jährige, die 40-Jährige und das Kind seien verwandt gewesen. Der Pilot sei hingegen kein Familienangehöriger gewesen.

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Auf einer Wiese ist die Absturzstelle eines Flugzeuges zu sehen. Einsatzkräfte und Fahrzeuge sind in unmittelbarer Nähe.

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Ursachensuche wird dauern

Die Unfallstelle wurde für die Bergungsarbeiten und für die Ermittlungen abgesperrt. Warum das Flugzeug abstürzte, werde nun von der Kriminalpolizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt habe eine Sicherstellung des Flugzeugwracks angeordnet.

Die Suche nach dem Unglück dürfte allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach Angaben der Polizei vom Montag befasst sich die BFU mit der technischen Auswertung der Daten, um den Grund für das Unglück der Maschine beim Landeanflug herauszufinden. „Es wird aber mehrere Wochen oder vielleicht sogar Monate in Anspruch nehmen, bis wir hier ein Ergebnis haben“, sagte eine Sprecherin des betroffenen Luftsportvereins.

Im Standardvorgehen der BFU ist nach etwa zwei bis drei Monaten mit einem Zwischenbericht zu rechnen. Ein Abschlussbericht zur Unfallursache nimmt in Normalfällen rund ein Jahr in Anspruch. Laut BFU ist das der normale Ablauf bei Flugzeugabstürzen.

Sommerfest mit Kunstflügen auf Flugplatz

Die Orte Viernheim und Weinheim liegen genau an der Grenze von Hessen und Baden-Württemberg und damit nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Auf dem Flugplatz in Weinheim fand an diesem Wochenende ein Sommerfest des Luftsportvereins Weinheim-Bergstraße 1932 statt. Angekündigt waren auch mehrere Kunstflüge. Der Verein schaltete seine Internetseite wenig später ab.

Quelle: https://www.hessenschau.de/panorama/flugzeugabsturz-in-viernheim-leiche-des-piloten-wird-obduziert-v5,flugzeugabsturz-viernheim-102.html

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