In einem erneuten Duell des letztjährigen Meisterschaftsspiels der Division I setzten sich die Wiesbaden Warriors dank der Beine des All-European Senior Daniel Harris gegen die amtierenden Meister aus Heidelberg mit 35-22 durch. Harris erzielte vier Touchdowns und 234 Yards Raumgewinn in einem überzeugenden Auftritt.
Die Warriors gingen früh in Führung, nachdem Harris mit einem 34-Yard-Touchdown-Lauf den Schlusspunkt einer 90-Yard-Drive der Wiesbaden setzte. Der Vorsprung ließ die Warriors nie mehr im Spiel zurückfallen. Im Vergleich zum spannenden Finale des letzten Jahres, das die Lions in der doppelten Verlängerung mit 23-20 gewannen, war es ein deutlicher Sieg für Wiesbaden.
Heidelberg versuchte zurück ins Spiel zu finden, indem sie auf Fehler der Warriors hofften und 12 unbeantwortete Punkte im vierten Viertel erzielten. Doch der Vorsprung der Warriors war zu groß. Auch mit einem soliden Laufspiel und einem effektiven Quarterback Kevin Gray, der 23 von 37 Pässen für 247 Yards und einen Touchdown vervollständigte, konnte Heidelberg die Niederlage nicht abwenden.
Wiesbaden bewies, dass es mehr ist als nur die Daniel Harris Show, indem sie den Senior Garry Miskovsky als Quarterback einsetzten und überraschenderweise einen 67-Yard-Touchdown-Pass zu Brian Sealey spielten. Die Warriors führten 13-3 und versetzten den Lions damit einen schweren Schlag. Nach dem Spiel zeigte sich Heidelbergs Coach Larry Daffin optimistisch und betonte die Notwendigkeit, an Basistechniken zu arbeiten.
Die Wiesbaden-Defense spielte stark, während Dequan Reed und Garry Miskovsky herausragten. Trotz der Niederlage zeigte Heidelberg laut Quarterback Kevin Gray in der zweiten Halbzeit positive Ansätze. Wiesbadens Coach Steve Jewell lobte die Leistung seines Teams und erwartet trotzdem eine starke Heidelberger Mannschaft in den Playoffs.


