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Kollektive Kribbeln bei MT Melsungen vor Champions-League-Premiere

Kollektive Kribbeln bei MT Melsungen vor Champions-League-Premiere

Die Handballer der MT Melsungen freuen sich auf ihr erstes Spiel in der Champions League. Überall sei Kribbeln zu spüren, heißt es von den Spielern. Einer aber bleibt die Ruhe selbst.


Immer mit der Ruhe: Mt-Erfolgstrainer Roberto Garcia Parrondo.
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Trainer Parrondo von der MT Melsungen

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Die Gerüchte, Roberto Garcia Parrondo könne den vorzeitigen Abflug anpeilen, hielten sich während des spielfreien Sommers hartnäckig. Topklub Paris Saint-Germain, ab 2027 ohnehin Arbeitgeber des Erfolgstrainers der MT Melsungen, galt lange Zeit als womöglich lohnendes Ziel ein Jahr früher. Mittlerweile weiß man: Dem ist nicht so. Parrondo zieht durch, erfüllt seinen Vertrag und führt die Nordhessen nicht nur in eine gemeinsame sechste Bundesliga-Saison, sondern auch erstmals auf die größte Bühne des Klubhandballs: die Champions League.

Nach dem historischen ersten Vereinserfolg mit dem Titel in der European League steht nun das erste Match in der Königsklasse an, am Donnerstag (20.45 Uhr) in eigener Rothenbach-Halle gegen Vardar Skopje. Dass Parrondo diese Momente in der Champions League unbedingt mit seiner MT erleben will, wird hinter vorgehaltener Hand nicht selten als ein Argument dafür benannt, dass er sich für den Verbleib bis 2027 entschied.

Parrondo: „Der beste Wettbewerb der Welt“

„Es ist der beste Wettbewerb der Welt“, sagt der Coach nun am hr-sport-Mikro, den sich die Mannschaft durch ihren „unglaublichen Erfolg“ in der European League verdient habe. Dass er selbst 2019 mit Skopje als Trainer die Champions League gewann, spielt für Parrondo vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub dagegen keine große Rolle. „Vor dem Spiel ist es vielleicht etwas Besonderes“, so der 46-jährige Spanier, während der 60 Minuten „aber überhaupt nicht“. Dann sei voller Fokus gefragt.

Erst also gegen Skopje, zudem in der Gruppenphase in Hin- und Rückspiel noch gegen den französischen Vizemeister HBC Nantes und Orlen Wisla Plock aus Polen. Die Melsunger in diesem Quartett zum Favoriten zu machen, wäre deutlich zu viel. Totaler Außenseiter aber sind sie auch nicht. Einer der beiden ersten Plätze und das Weiterkommen sind das Ziel. „Wir dürfen uns nicht verstecken“, sagt auch Rechtsaußen Dimitri Ignatow, für den die Partie am Donnerstag die erste in der Königsklasse sein wird: „Wenn wir in die nächste Runde kommen, haben wir etwas Großes geschafft.“ Die Mannschaft sei jedenfalls „heiß wie Frittenfett“.

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Dimitri Ignatow konnte die Niederlage gegen Berlin nicht aufhalten.


Dimitri Ignatow konnte die Niederlage gegen Berlin nicht aufhalten.
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„Kribbeln“ bei MT-Profis

In die Bundesliga sind die Melsunger erwartungsgemäß gestartet. Knappe Niederlage gegen den Titelanwärter aus Berlin, Sieg gegen die Mittelfeldmannschaft aus Göppingen, Remis gegen Topteam-Verfolger Gummersbach. Mit diesen Resultaten war – so alles in allem – zu rechnen. „Wir sind gut drauf“, sagt Ignatow, der ein „großes Kribbeln“ vor seiner Champions-League-Premiere spüre.

Trainer Parrondo hält es da deutlich reservierter. Sein Fokus: „Wir wollen gut spielen und gewinnen.“ Kann alles so einfach sein, auch an historischen Abenden. Dafür arbeitet Roberto Garcia Parrondo schließlich jahrelang hin bei der MT Melsungen.

Quelle: https://www.hessenschau.de/sport/handball/mt-melsungen/kollektive-kribbeln-bei-mt-melsungen-vor-champions-league-premiere-v1,melsungen-handball-102.html

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