Am Samstag, den 9. Juni 2018, führten Polizisten den Verdächtigen Ali B. vor dem Polizeihauptquartier in Wiesbaden, Deutschland. Der 20-jährige irakische Asylbewerber gestand am Sonntag, ein 14-jähriges Mädchen getötet zu haben, was eine Debatte über Deutschlands Einwanderungspolitik auslöste. Ali Bashar, der die Tat zugab, wurde efter seiner Auslieferung aus dem Irak festgenommen. Bashar und seine Familie verließen abrupt ein Heim für Asylantragsteller in Deutschland nach dem Mord an dem Mädchen. Die Leiche von Susanna Maria Feldman wurde am Mittwoch am Stadtrand von Wiesbaden gefunden. Sie war seit dem 22. Mai vermisst worden. Bashar behauptete, dass das Mädchen bei einem Sturz Gesichtsverletzungen erlitten habe und er befürchtete, sie würde die Behörden informieren.
Die Polizei sagte, dass Bashar ein Verdächtiger war in einer Reihe vorheriger Delikte in der Gegend, darunter ein Raubüberfall mit einem Messer. Es wird angenommen, dass er im Oktober 2015 in Deutschland ankam, als die Flüchtlingswelle nach Deutschland auf ihrem Höhepunkt war und er gegen die Ablehnung seines Asylantrags Einspruch einlegte. Kanzlerin Angela Merkel sagte in einem Fernsehinterview am Sonntagabend, dass der Fall zeige, wie wichtig es sei, dass Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung umgehend vor Gericht gestellt und schnell abgeschoben werden müssten. Die AFD-Politikerin Alice Weidel forderte letzte Woche den Rücktritt von Merkel. Ein Gesetzgeber von der AFD nutzte seine Redezeit im Parlament für eine nicht angekündigte Schweigeminute für Susanna, was zu Vorwürfen anderer Gesetzgeber führte, dass die Partei den Tod des Mädchens für politische Zwecke ausnutzte.
Vorherige Tötungen durch Asylbewerber in Deutschland haben Spannungen über den Zustrom von mehr als einer Million Migranten aus Ländern wie Afghanistan und Syrien in den Jahren 2015 und 2016 geschürt. Dieses Thema half der weit rechten Alternative für Deutschland Partei im letzten Jahr den Einzug in das deutsche Parlament zu erlangen.

