Eigentlich sollten die Züge der Lahn-Kinzig-Bahn zwischen Gießen und Nidda ab Mitte Dezember wieder fahren. Doch die Bauarbeiten verzögern sich, ein Teil der Strecke bleibt bis ins kommende Jahr gesperrt.

Für die Bauarbeiten fehlen Materialien – und Fachkräfte, so die Bahn zu den Verzögerungen (Symbolbild).
Bild © picture-alliance/ dpa | Karl-Josef Hildenbrand
Die Bauarbeiten entlang der Lahn-Kinzig-Bahn (RB 46) dauern auf einem Teil der Strecke länger als gedacht. Zwar sollen zwischen Gießen und Hungen (Gießen) ab dem 13. Dezember wieder Züge fahren, wie die Deutsche Bahn am Dienstag mitteilte. Der Streckenabschnitt zwischen Hungen und Nidda (Wetterau) soll aber doch erst im Frühjahr 2027 vollständig freigegeben werden.
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Die Sperrung zwischen Gießen und Nidda sollte ursprünglich bis Mitte Dezember andauern. Dass es jetzt doch länger dauert, begründet die Bahn mit verzögerten Lieferungen, etwa von Baustoffen, sowie mit einer begrenzten Kapazität von Fachkräften.
Bis wieder auf der gesamten Strecke Züge fahren, werden demnach weiterhin Ersatzbusse angeboten. Die Bahn erarbeite außerdem gerade die Fahrpläne für das neue Betriebskonzept, das ab dem 13. Dezember gelte.
Was die Bahn auf der Strecke macht
Bei den Bauarbeiten werden fünf neue elektronische Stellwerke zwischen Gießen und Nidda errichtet. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugführern per Mausklick gestellt werden. Das soll dafür sorgen, dass der Zugverkehr stabiler und zuverlässiger gesteuert werden kann.
Außerdem werden unter anderem mehrere Bahnübergänge erneuert und Stationen barrierefrei ausgebaut. Die Modernisierung der Lahn-Kinzig-Bahn läuft seit März 2026.
Quelle: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/sperrung-auf-lahn-kinzig-bahn-dauert-laenger-als-gedacht-v1,lahn-kinzig-bahn-100.html


