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Ukrainische Nationalmannschaft macht vor dem Debüt bei der Euro 2024 emotionale Bitte

Ukrainische Nationalmannschaft macht vor dem Debüt bei der Euro 2024 emotionale Bitte

Die ukrainische Fußballmannschaft steht kurz davor, ihr Land stolz zu machen, wenn sie am Montag um 15:00 Uhr MEZ ihr erstes Turnierspiel gegen Rumänien bestreiten. Die Spieler, die derzeit in Deutschland für die Euro 2024 sind, haben jedoch ihre von Krieg heimgesuchte Heimat nicht vergessen. In einem emotionalen Video, das vom ukrainischen Fußballverband geteilt wurde, zeigten 13 Spieler die verheerende Auswirkung des Konflikts auf ihre Heimatstädte und -dörfer. Der Fußball und der Krieg sind laut dem Ballon d’Or-Gewinner und Präsident des ukrainischen Fußballverbandes Andriy Shevchenko untrennbar verbunden.

Einige Spieler berichten von persönlichen Erfahrungen, wie Mykhailo Mudryk von Chelsea, dessen Stadt Krasnohrad Tag und Nacht bombardiert wird, und Andriy Lunin von Real Madrid, dessen Heimatregion Charkiw seit Beginn des Krieges von der russischen Armee beschossen wurde. Serhii Sydorchuk aus Zaporizhzhia, Mykola Shaparenko aus Velyka Novosilka und Serhiy Rebrov aus Horlivka sind weitere Spieler, deren Heimatorte von dem Konflikt betroffen sind. Trotz dieser schweren Situation betonen sie die Bedeutung des Fußballs als Symbol der Solidarität und Einheit für ihr Land.

Das Video enthält auch Spieler wie Oleksandr Zinchenko von Arsenal, Ilya Zabarnyi von Bournemouth, Ruslan Malinovskyi von Genua sowie Artem Dovbyk und Viktor Tsygankov von Girona. Trotz Bemühungen, eine diplomatische Lösung für den Konflikt zu finden, konnten bisher keine substanziellen Fortschritte erzielt werden. Ein Gipfeltreffen in der Schweiz mit Vertretern aus rund 100 Ländern gab zwar eine Erklärung ab, dass ein „gerechter und dauerhafter Frieden“ in der Ukraine ihre „territoriale Integrität und Souveränität“ respektieren müsse. Doch Russlands Präsident Wladimir Putin fordert weiterhin die Rückgabe der vier von Russland besetzten Regionen als Bedingung für Friedensverhandlungen. Die Ukraine steht unter Druck, besonders nach einer neuen Invasion Russlands in der nordöstlichen Region Charkiw. Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelenskyy fordert eine stärkere Unterstützung seiner westlichen Verbündeten. Ein bevorstehender NATO-Gipfel in Washington im Juli sollte die Grundlage dafür legen, wie das Bündnis die Ukraine in dieser schwierigen Phase des Krieges unterstützen will.

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