Ein irakischer Flüchtling, der verdächtigt wird, in den Mord an einem 14-jährigen Mädchen involviert zu sein, ist aus Deutschland geflohen, wie die Polizei mitteilte. Ein 35-jähriger türkischer Verdächtiger war festgenommen worden, wurde jedoch später freigelassen. Die Polizei sagte, dass ein 20-jähriger irakischer Flüchtling, der dringend von der Polizei zur Befragung über den Tod eines 14-jährigen Mädchens aus Mainz gesucht wurde, Deutschland verlassen hat. Der Mann namens Ali Bashar schien zusammen mit seinen Eltern und fünf Geschwistern in Eile Deutschland verlassen zu haben. Er war zuvor in einem Flüchtlingsheim im Stadtteil Erbenheim von Wiesbaden untergebracht, wo das Mädchen am Mittwoch tot aufgefunden wurde.
Laut Stefan Müller, dem Leiter der Polizei in Westhessen, hatte der Mann möglicherweise Deutschland mehrere Tage zuvor überstürzt verlassen, um einer Anklage zu entgehen. Er war der Freund des Mädchens, so das Wiesbadener Tagblatt. Der Mann war bereits wegen mehrerer Straftaten in der Gegend verdächtig, darunter ein Raubüberfall unter Androhung eines Messers, so die Polizei. Ein weiterer Verdächtiger in dem Fall, ein 35-jähriger türkischer Asylbewerber, war festgenommen worden, wurde aber am Donnerstagabend freigelassen. Die Polizei erklärte, dass Ali Bashar nach wie vor der Hauptverdächtige sei. Die jüdische Gemeinde von Mainz zeigte sich schockiert und entsetzt über die Nachricht vom Mord an Susanna. Der örtliche Rabbi Aharon Ran Vernikovsky sagte der Jüdischen Allgemeine Zeitung: „Ich bin über Susannas Tod genauso erschüttert, traurig und fassungslos, wie man es nur sein kann.“ Die gesamte jüdische Gemeinschaft von Mainz trauere um ihr junges Mitglied.


